vorsicht neue methoden des autoraubes
Verfasst: Di 09.04.02 13:14
"Die Fälle von bewaffnetem Autoraub rücken immer näher an Österreich heran und es gibt immer mehr" - davor warnt jetzt das Bundeskriminalamt (BKA) Wien. "Es handelt sich offensichtlich um eine Form von Ausweichkriminalität.
"Weil es auf Grund von Diebstahlssicherungen schwieriger geworden ist, abgestellte Fahrzeuge zu stehlen, steigen bestimmte Tätergruppen auf den Autoraub um", erklärte Rupert Sprinzl vom BKA bei einer Diskussionsveranstaltung des Kuratoriums Sicheres Österreich gestern Abend in Linz.
Brüssel als Zentrum der Delikte
Im mitteleuropäischen Raum nahm diese spezielle Art der Kriminalität ihren Ausgang in Brüssel. Bewaffnete Täter hatten es dort vor allem auf die teuren Dienstautos abgesehen, die auf offener Straße gestoppt wurden. Die Chauffeure mussten den Räubern die Fahrzeuge überlassen, wieder aufgetaucht sind die Autos nicht mehr. "Auch heute noch ist der Raum Brüssel ein Zentrum für diese Delikte, allein im ersten Halbjahr 2000 gab es dort 400 Fälle", berichtete Sprinzl.
Auch aus der Slowakei, Ungarn, Polen sowie Deutschland und Italien werden zunehmend Fälle von Autoraub gemeldet. "In Österreich ist diese Form der Kriminalität derzeit noch selten, aber es ist zu befürchten, dass dieses Problem in absehbarer Zeit auch auf uns zukommt", sagte Sprinzl.
"Tricks" der Täter
Bei den "Tricks", mit denen die Autoräuber die ahnungslosen Lenker stoppen, wird eine beachtliche Fantasie entwickelt. Vorgetäuschte Pannen sind eine Methode, um Autofahrer zum Anhalten zu veranlassen, nicht selten wird aber auch mit falschen "Polizisten" und "Einsatzfahrzeugen" gearbeitet. Andere Täter rufen den Lenkern im Vorbeifahren zu, dass eine "Tür offen ist". Hält der Autofahrer, um nachzusehen, ist es schon passiert: Mit vorgehaltener Waffe wird ihm sein Fahrzeug geraubt.
"Manche Täter schrecken nicht einmal davor zurück, absichtlich einen Blechschadenunfall zu verursachen, um an ihr Ziel zu kommen", berichtete Sprinzl.
In den Tourismuszentren tritt in diesem Zusammenhang immer häufiger eine andere Form des "Autoraubes" auf: Kriminelle dringen in Urlauberappartements ein, betäuben die Touristen und nehmen die Autoschlüssel mit, um so an das Fahrzeug zu kommen.
Übersicht
"Weil es auf Grund von Diebstahlssicherungen schwieriger geworden ist, abgestellte Fahrzeuge zu stehlen, steigen bestimmte Tätergruppen auf den Autoraub um", erklärte Rupert Sprinzl vom BKA bei einer Diskussionsveranstaltung des Kuratoriums Sicheres Österreich gestern Abend in Linz.
Brüssel als Zentrum der Delikte
Im mitteleuropäischen Raum nahm diese spezielle Art der Kriminalität ihren Ausgang in Brüssel. Bewaffnete Täter hatten es dort vor allem auf die teuren Dienstautos abgesehen, die auf offener Straße gestoppt wurden. Die Chauffeure mussten den Räubern die Fahrzeuge überlassen, wieder aufgetaucht sind die Autos nicht mehr. "Auch heute noch ist der Raum Brüssel ein Zentrum für diese Delikte, allein im ersten Halbjahr 2000 gab es dort 400 Fälle", berichtete Sprinzl.
Auch aus der Slowakei, Ungarn, Polen sowie Deutschland und Italien werden zunehmend Fälle von Autoraub gemeldet. "In Österreich ist diese Form der Kriminalität derzeit noch selten, aber es ist zu befürchten, dass dieses Problem in absehbarer Zeit auch auf uns zukommt", sagte Sprinzl.
"Tricks" der Täter
Bei den "Tricks", mit denen die Autoräuber die ahnungslosen Lenker stoppen, wird eine beachtliche Fantasie entwickelt. Vorgetäuschte Pannen sind eine Methode, um Autofahrer zum Anhalten zu veranlassen, nicht selten wird aber auch mit falschen "Polizisten" und "Einsatzfahrzeugen" gearbeitet. Andere Täter rufen den Lenkern im Vorbeifahren zu, dass eine "Tür offen ist". Hält der Autofahrer, um nachzusehen, ist es schon passiert: Mit vorgehaltener Waffe wird ihm sein Fahrzeug geraubt.
"Manche Täter schrecken nicht einmal davor zurück, absichtlich einen Blechschadenunfall zu verursachen, um an ihr Ziel zu kommen", berichtete Sprinzl.
In den Tourismuszentren tritt in diesem Zusammenhang immer häufiger eine andere Form des "Autoraubes" auf: Kriminelle dringen in Urlauberappartements ein, betäuben die Touristen und nehmen die Autoschlüssel mit, um so an das Fahrzeug zu kommen.
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