erfahrungsbericht?... auskotzen!
Verfasst: Do 16.05.02 09:09
moin...
habe gestern abend meine gti-heckklappe vom lacker geholt.
die hatte ich an den kanten sandgestrahlt (selbst wieder glattgeschliffen), gecleant und die heckblende modifiziert.
die modifizierte blende habe ich mehrfach mit kontrollack eingenebelt unm sie schön gleichmässig zu bekommen.
erster blick in der halbdunklen lackierkammer: einige silikoneinschlüsse und auf der innenseite schleifriefen.
naja, innen ist es nicht so tragisch und silikon... keine zeit, schweinfurt steht vor der tür... also schnell eingeladen und ab nach hause zum montieren.
beim ausladen dann gesehen:
innen teilweise kein(!) lack... an manchen stellen kommt meine grundierung die ich aufgepinselt hatte durch. der klarlack innen fehlt fast völlig. und im tageslicht sah ich dann auch das ganze ausmass der schleifriefen. er hat wohl nur kurz mit dem schleifpad drübergewedelt, denn man sieht überall meine pinselstriche vom grundieren...
aussen: auf der fläche die am meisten ins auge sticht ein riesen staubeinschluss. die blende (verklebt mit der klappe) wurde wohl abgewaschen oder geschliffen und vermutlich nicht richtig gefüllert. man sieht auf jeden fall die von mir verklebten trennfugen. (nach dem einnebeln mit kontrollack sah man die nicht mehr)
naja, warum beschwere ich mich. ich hab ja schliesslich (fast) nix bezahlt...
habe "nur" 200€ hingeblättert *grmpfl* wenn sw nicht vor der türe stehen würde hätte ich die klappe sofort wieder hingefahren.
heute ein tag urlaub, aber am freitag stehe ich bei dem auf der matte.
mich würde mal interessieren, ob nur ich die seuche habe. immer wenn ich was lackieren lasse ist es pfusch.
beispiele?
motorhaube (500€ mit ein paar kleinteilen wie kühlergrill und scheinwerferblenden): die haube ist innen nicht richtig lackiert, an der hinterkante kommt auf der unterseite die alte farbe durch, der gittereinsatz des grills wurde nur von einer seite (und zwar der falschen) lackiert! wie bescheuert muss man sein, ein blankes lochblech das in einen kühlergrill eingesetzt wird 1. von der falschen seite zu lackieren und 2. nur eine seite zu lackieren? blanker stahl, nicht mal grundiert...
beifahrertüre:
lacknasen an fast allen ecken
seitenwände hinten links und rechts: spachtelmasse wurde offensichtlich nicht korrekt verarbeitet. nach 2 monaten kamen schleifriefen und orangenhaut durch.
alle spachtelflecken zeichnen sich durch den lack ab. stosstangen wurden nicht gefüllert, nur auf die von mir vorbereitete fläche ne dünne grundierung und dann lack. die etwas tieferen stellen, an denen noch struktur war zeichnen jetzt ebenfallls durch. das ganze zum sonderangebotspreis von 1800dm...
nach der komplettlackierung nach dem umbau das gleiche. spachtel kommt hoch und zeichnet durch, schleifriefen über das ganze auto verteilt, staubeinschlüsse en masse. das ding war komplett zerlegt und hat dann immer noch über 3000 dm gekostet. der lacker hatte über 2 wochen zeit, und trotzdem habe ich die letzten teile erst am abend bevor ich in urlaub fahren musste mit dem auto bekommen. musste also bis morgens um 6 schrauben und bin dann gegen 10.00 in den urlaub gestartet. dafür ist jetzt auch an den vorderen kotflügeln an den angesetzten radläufen der spachtel gerissen. abgesprochen war zinn... komischerweise sind die stellen, die ich selbst gespachtelt hatte (verschweisste löcher der rammschutzleiten rundum und auf dem dach das antennenloch) bis heute nicht zu sehen. als ausgleich hat der lackierer dann wohl gedacht er müsste die letzten dellen im dach nicht spachteln.
bei der ersten komplettlackierung wurden einige (extra von mir mit markierstift angezeichnete dellen und von vogelkot angefressene lackstellen (orangenhaut) grosszügig übersehen. und die von mir rot angelackte heckklappe (ich hatte die blende entfernt und die bolzen und befestigungslöcher zugeschweisst, grundiert und mit der nächstbesten farbe schutzlackiert) netterweise abgeklebt und nicht mitlackiert...
und weil es doch viel besser aussieht, hat er die türgriffe netterweise auch nicht mitlackiert, sondern kunstvoll abgeklebt. bei mehreren kleinen hageldellen im dach hat er wohl auch gemeint, die wessen kringel drumrum würden anzeigen, dass dort nicht gespachtelt werden solle...
wozu spricht man das ganze auto mit ihm durch? um dann das gegenteil von dem zu bekommen was man wollte?
die stosstangen meines diesels musste ich an der schraubbefestigung reparieren. da war ein riss, den ich mit gfk instandgesetzt habe. dort sind noch bohrstellen zu sehen, die er spachteln sollte. auch diese stosstangen haben ich komplett vorbereitet angeliefert. aber einen füller hat er nicht gespritzt. wie beim gti kommen an einigen stellen (die stosstangen snd nie ganz glatt - es gibt minimale vertiefungen, die beim planschleifen stehenbleiben) kommt die struktur der originalen oberflächenbeschichtung durch. und die bohrstellen waren ihm auch zu kompliziert zum spachteln(?), jedenfalls hat er die einfach ausgelassen und drüberlackiert. die heckblende ist ein viel hellerer farbton als die schürzen.
die liste ist noch nicht vollständig. in diesem stil geht es noch weiter.
ich will hier nicht gegen die zunft der lackierer wettern, aber es scheint mir so, dass der tägliche umgang mit lösemitteln und deren ausdünstungen sich doch negativ auswirkt. vileleichtlegen diese giftigen stoffe das denkzentrum still? ich habe mittlerweile so ziemlich alle lackierer bei uns in der gegend ausprobiert, KEINER lieferte zufriedenstellende arbeit.
wie sind eure erfahrungen? habt ihr ähnliche erlebnisse? würde mich mal interessieren was man tun muss, um für sein geld auch den entspechenden gegenwert zu erhalten. wahrscheinlich riechen die, wenn man unter zeitdruck steht und pfuschen dann erst recht...
greetz
obelix
habe gestern abend meine gti-heckklappe vom lacker geholt.
die hatte ich an den kanten sandgestrahlt (selbst wieder glattgeschliffen), gecleant und die heckblende modifiziert.
die modifizierte blende habe ich mehrfach mit kontrollack eingenebelt unm sie schön gleichmässig zu bekommen.
erster blick in der halbdunklen lackierkammer: einige silikoneinschlüsse und auf der innenseite schleifriefen.
naja, innen ist es nicht so tragisch und silikon... keine zeit, schweinfurt steht vor der tür... also schnell eingeladen und ab nach hause zum montieren.
beim ausladen dann gesehen:
innen teilweise kein(!) lack... an manchen stellen kommt meine grundierung die ich aufgepinselt hatte durch. der klarlack innen fehlt fast völlig. und im tageslicht sah ich dann auch das ganze ausmass der schleifriefen. er hat wohl nur kurz mit dem schleifpad drübergewedelt, denn man sieht überall meine pinselstriche vom grundieren...
aussen: auf der fläche die am meisten ins auge sticht ein riesen staubeinschluss. die blende (verklebt mit der klappe) wurde wohl abgewaschen oder geschliffen und vermutlich nicht richtig gefüllert. man sieht auf jeden fall die von mir verklebten trennfugen. (nach dem einnebeln mit kontrollack sah man die nicht mehr)
naja, warum beschwere ich mich. ich hab ja schliesslich (fast) nix bezahlt...
habe "nur" 200€ hingeblättert *grmpfl* wenn sw nicht vor der türe stehen würde hätte ich die klappe sofort wieder hingefahren.
heute ein tag urlaub, aber am freitag stehe ich bei dem auf der matte.
mich würde mal interessieren, ob nur ich die seuche habe. immer wenn ich was lackieren lasse ist es pfusch.
beispiele?
motorhaube (500€ mit ein paar kleinteilen wie kühlergrill und scheinwerferblenden): die haube ist innen nicht richtig lackiert, an der hinterkante kommt auf der unterseite die alte farbe durch, der gittereinsatz des grills wurde nur von einer seite (und zwar der falschen) lackiert! wie bescheuert muss man sein, ein blankes lochblech das in einen kühlergrill eingesetzt wird 1. von der falschen seite zu lackieren und 2. nur eine seite zu lackieren? blanker stahl, nicht mal grundiert...
beifahrertüre:
lacknasen an fast allen ecken
seitenwände hinten links und rechts: spachtelmasse wurde offensichtlich nicht korrekt verarbeitet. nach 2 monaten kamen schleifriefen und orangenhaut durch.
alle spachtelflecken zeichnen sich durch den lack ab. stosstangen wurden nicht gefüllert, nur auf die von mir vorbereitete fläche ne dünne grundierung und dann lack. die etwas tieferen stellen, an denen noch struktur war zeichnen jetzt ebenfallls durch. das ganze zum sonderangebotspreis von 1800dm...
nach der komplettlackierung nach dem umbau das gleiche. spachtel kommt hoch und zeichnet durch, schleifriefen über das ganze auto verteilt, staubeinschlüsse en masse. das ding war komplett zerlegt und hat dann immer noch über 3000 dm gekostet. der lacker hatte über 2 wochen zeit, und trotzdem habe ich die letzten teile erst am abend bevor ich in urlaub fahren musste mit dem auto bekommen. musste also bis morgens um 6 schrauben und bin dann gegen 10.00 in den urlaub gestartet. dafür ist jetzt auch an den vorderen kotflügeln an den angesetzten radläufen der spachtel gerissen. abgesprochen war zinn... komischerweise sind die stellen, die ich selbst gespachtelt hatte (verschweisste löcher der rammschutzleiten rundum und auf dem dach das antennenloch) bis heute nicht zu sehen. als ausgleich hat der lackierer dann wohl gedacht er müsste die letzten dellen im dach nicht spachteln.
bei der ersten komplettlackierung wurden einige (extra von mir mit markierstift angezeichnete dellen und von vogelkot angefressene lackstellen (orangenhaut) grosszügig übersehen. und die von mir rot angelackte heckklappe (ich hatte die blende entfernt und die bolzen und befestigungslöcher zugeschweisst, grundiert und mit der nächstbesten farbe schutzlackiert) netterweise abgeklebt und nicht mitlackiert...
und weil es doch viel besser aussieht, hat er die türgriffe netterweise auch nicht mitlackiert, sondern kunstvoll abgeklebt. bei mehreren kleinen hageldellen im dach hat er wohl auch gemeint, die wessen kringel drumrum würden anzeigen, dass dort nicht gespachtelt werden solle...
wozu spricht man das ganze auto mit ihm durch? um dann das gegenteil von dem zu bekommen was man wollte?
die stosstangen meines diesels musste ich an der schraubbefestigung reparieren. da war ein riss, den ich mit gfk instandgesetzt habe. dort sind noch bohrstellen zu sehen, die er spachteln sollte. auch diese stosstangen haben ich komplett vorbereitet angeliefert. aber einen füller hat er nicht gespritzt. wie beim gti kommen an einigen stellen (die stosstangen snd nie ganz glatt - es gibt minimale vertiefungen, die beim planschleifen stehenbleiben) kommt die struktur der originalen oberflächenbeschichtung durch. und die bohrstellen waren ihm auch zu kompliziert zum spachteln(?), jedenfalls hat er die einfach ausgelassen und drüberlackiert. die heckblende ist ein viel hellerer farbton als die schürzen.
die liste ist noch nicht vollständig. in diesem stil geht es noch weiter.
ich will hier nicht gegen die zunft der lackierer wettern, aber es scheint mir so, dass der tägliche umgang mit lösemitteln und deren ausdünstungen sich doch negativ auswirkt. vileleichtlegen diese giftigen stoffe das denkzentrum still? ich habe mittlerweile so ziemlich alle lackierer bei uns in der gegend ausprobiert, KEINER lieferte zufriedenstellende arbeit.
wie sind eure erfahrungen? habt ihr ähnliche erlebnisse? würde mich mal interessieren was man tun muss, um für sein geld auch den entspechenden gegenwert zu erhalten. wahrscheinlich riechen die, wenn man unter zeitdruck steht und pfuschen dann erst recht...
greetz
obelix