@obelix und andere die das mit dem öl damals nicht geglaubt haben!
Verfasst: Do 25.07.02 19:42
hi obelix...
wir hatten doch vor ca. einem jahr mal die diskussion ob die ölreserven nun in spätestens 42 jahren aufgebraucht sind oder nicht weil du ja nen kollegen hast der das gegenteil behauptet von wegen über 100 jahre... blablub
ich hab nun entlich mal so ein artikel auftreiben können um mal einigen personen die augen zu öffnen...und vielleicht wieder einen ewig langen tread it vielen beschimpfungen zu eröffnen... wird zwar eh nix an der einstellung ändern aber geht mir halt ums prinzip... kennst das ja...
also hier nun der artikel... aber wie ich dich kenne wirst dich eh nicht von deiner meinung abbringen lassen... würd mich freuen wenn du ihn bis zum ende liest! tschaui...
Schluß mit lustig für Verbraucher
Die Botschaft des ehemaligen Fina-Vorstandsmitglieds, der die britische Regierung zum Thema Erdölreserven berät, ist unmissverständlich. Bereits in fünf Jahren werden die Produktionsspitzen der konventionellen Erdölreserven erreicht sein, durch die Ausbeutung noch nicht genutzter Lagerstätten verschiebt sich das Ende der globalen Erdölära noch bis 2010. Danach ist Schluss mit lustig für Industrie und Verbraucher. Erdölknappheit und massive gesellschaftliche Umwälzungen seien zu erwarten, trug Campbell letzten Winter vor erstaunten Geologen im indischen Neu-Delhi vor. Zuvor hatte der anerkannte Wissenschaftler und ehemalige Ölmanager auf dem europäischen Kontinent vor dem britischen Unterhaus und dem dänischen Parlament zum Thema gesprochen.
Einsamer Rufer in der Wüste
Bislang interessiert sich kaum jemand für seine Informationen, wie der Brite konsterniert feststellt: "Die Warnungen wurden in den Wind geschlagen und als unglaubwürdig abgetan". Dabei gelten seine Berechnungen bei führenden Geologen hier zu Lande als seriös. Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) in Hannover beziffert die weltweiten Erdölreserven auf 200 bis 400 Milliarden Tonnen. Intern legt man sich auf rund 350 Milliarden Tonnen fest - und liegt damit knapp 100 Milliarden oberhalb der von Campbell mit 245 Milliarden angegebenen Menge.
Der Countdown läuft ab
Doch was ist das schon? Die Frage, die alle beschäftigt, ist nicht die konkrete Menge der Erdölreserven in Tonnen oder Barrel. Es geht darum, wann der letzte Tropfen gefördert wird: In zehn, in 20 oder erst in 42 Jahren, wie einige Forscher meinen?
Während die amerikanische US Geological Survey (USGS) oder die deutsche BGR solche Zeitspannen als realistisch akzeptieren, blicken andere bewusst weg. "Die Industrie zieht es vor, die geschätzten Reserven über die Zeit nach oben zu korrigieren", meint Campbell.
Verschwörung um einen Rohstoff
Nicht nur die Industrie. Denn glaubt man Campbell, und die Zahlen sprechen dafür, versuchen vor allem die Vereinigten Staaten die Weltölvorkommen schön zu rechnen. Die US-Regierung gaukelt ihrer Bevölkerung mit optimistischen Prognosen vor, das Land sei nicht vom Öl des Mittleren Ostens abhängig. Und die Industrie spiele dieses Spiel bereitwillig, erklärt Campell. Denn ohne Aussichten auf weitere Ölreserven würden viele Investoren abspringen. Auch die Opec korrigiert die Ölreserven nach oben, wenngleich aus anderen Gründen: Ohne Aussicht auf schier endlos sprudelnde Ölquellen würden die vom Opec-Öl abhängigen Staaten die Entwicklung erneuerbarer Energien forcieren. "Wir sind von mehreren Verschwörungen gleichzeitig umgeben", sagt Campbell.
Ölmultis malen rosige Zukunft aus
Tatsächlich klingen manche Verheißungen der Branche wie Märchen aus vergangenen Zeiten. Der Ölmulti Esso beispielsweise stellte 1999 seine Studie Oeldorado vor. Fazit der PR-Schrift: Die Erdölreserven der Menschheit gehen in 100 Jahren noch nicht zu Ende. Noch rosiger skizziert die Deutsche Avia die Zukunft des Öls: "Das Ende des Ölzeitalters wird weder die heutige Generation, noch ihre Enkel noch deren Enkel erleben". Dabei sind solche Behauptungen nicht nur aus Campbells Sicht reine Volksverdummung. Auch Wissenschaftler der USGS schütteln über derartige Prognosen den Kopf.
Begrenzte Anzahl an Lagerstätten
Grund für das unabwendbare Ende des Erdölzeitalters ist die begrenzte Anzahl der fossilen Lagerstätten. In den sechziger Jahren erreichte die Entdeckung neuer Erdölvorkommen ihr Maximum. Seitdem wird vorwiegend das gefördert, was vor dreißig oder vierzig Jahren erschlossen wurde. Die Rate der Erschöpfung der Erdölfelder liegt bei zwei Prozent pro Jahr. Statistisch betrachtet fördert die Menschheit damit jedes Jahr 22 Giga-Barrel aus bekannten Lagerstätten, während sie nur sechs Giga-Barrel neu entdeckt.
Um den Schwund zu kaschieren, greifen viele Staaten in die Trickkiste:
- Kuweit erhöhte 1985 die Reserven-Schätzung einfach um 50 Prozent, um seine OPEC-Quoten heraufsetzen zu können, wie Campbell erklärt.
- Venezuela verdoppelte in den achtziger Jahren seine Reserven, indem es längst bekannte Schwerölreserven in die Rechnung mit einbezog
- Rund 70 Länder publizierten 1999 unveränderte Fördermengen, was Campbell zufolge "schlicht unplausibel ist".
Das Ende der konventionellen Erdölreserven indes datiert die BGR ähnlich wie Campbell. Nur noch 23 Jahre: "Bis dahin ist das gesamte verbleibende konventionelle Erdöl verbraucht."
danke!
wir hatten doch vor ca. einem jahr mal die diskussion ob die ölreserven nun in spätestens 42 jahren aufgebraucht sind oder nicht weil du ja nen kollegen hast der das gegenteil behauptet von wegen über 100 jahre... blablub
ich hab nun entlich mal so ein artikel auftreiben können um mal einigen personen die augen zu öffnen...und vielleicht wieder einen ewig langen tread it vielen beschimpfungen zu eröffnen... wird zwar eh nix an der einstellung ändern aber geht mir halt ums prinzip... kennst das ja...
also hier nun der artikel... aber wie ich dich kenne wirst dich eh nicht von deiner meinung abbringen lassen... würd mich freuen wenn du ihn bis zum ende liest! tschaui...
Schluß mit lustig für Verbraucher
Die Botschaft des ehemaligen Fina-Vorstandsmitglieds, der die britische Regierung zum Thema Erdölreserven berät, ist unmissverständlich. Bereits in fünf Jahren werden die Produktionsspitzen der konventionellen Erdölreserven erreicht sein, durch die Ausbeutung noch nicht genutzter Lagerstätten verschiebt sich das Ende der globalen Erdölära noch bis 2010. Danach ist Schluss mit lustig für Industrie und Verbraucher. Erdölknappheit und massive gesellschaftliche Umwälzungen seien zu erwarten, trug Campbell letzten Winter vor erstaunten Geologen im indischen Neu-Delhi vor. Zuvor hatte der anerkannte Wissenschaftler und ehemalige Ölmanager auf dem europäischen Kontinent vor dem britischen Unterhaus und dem dänischen Parlament zum Thema gesprochen.
Einsamer Rufer in der Wüste
Bislang interessiert sich kaum jemand für seine Informationen, wie der Brite konsterniert feststellt: "Die Warnungen wurden in den Wind geschlagen und als unglaubwürdig abgetan". Dabei gelten seine Berechnungen bei führenden Geologen hier zu Lande als seriös. Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) in Hannover beziffert die weltweiten Erdölreserven auf 200 bis 400 Milliarden Tonnen. Intern legt man sich auf rund 350 Milliarden Tonnen fest - und liegt damit knapp 100 Milliarden oberhalb der von Campbell mit 245 Milliarden angegebenen Menge.
Der Countdown läuft ab
Doch was ist das schon? Die Frage, die alle beschäftigt, ist nicht die konkrete Menge der Erdölreserven in Tonnen oder Barrel. Es geht darum, wann der letzte Tropfen gefördert wird: In zehn, in 20 oder erst in 42 Jahren, wie einige Forscher meinen?
Während die amerikanische US Geological Survey (USGS) oder die deutsche BGR solche Zeitspannen als realistisch akzeptieren, blicken andere bewusst weg. "Die Industrie zieht es vor, die geschätzten Reserven über die Zeit nach oben zu korrigieren", meint Campbell.
Verschwörung um einen Rohstoff
Nicht nur die Industrie. Denn glaubt man Campbell, und die Zahlen sprechen dafür, versuchen vor allem die Vereinigten Staaten die Weltölvorkommen schön zu rechnen. Die US-Regierung gaukelt ihrer Bevölkerung mit optimistischen Prognosen vor, das Land sei nicht vom Öl des Mittleren Ostens abhängig. Und die Industrie spiele dieses Spiel bereitwillig, erklärt Campell. Denn ohne Aussichten auf weitere Ölreserven würden viele Investoren abspringen. Auch die Opec korrigiert die Ölreserven nach oben, wenngleich aus anderen Gründen: Ohne Aussicht auf schier endlos sprudelnde Ölquellen würden die vom Opec-Öl abhängigen Staaten die Entwicklung erneuerbarer Energien forcieren. "Wir sind von mehreren Verschwörungen gleichzeitig umgeben", sagt Campbell.
Ölmultis malen rosige Zukunft aus
Tatsächlich klingen manche Verheißungen der Branche wie Märchen aus vergangenen Zeiten. Der Ölmulti Esso beispielsweise stellte 1999 seine Studie Oeldorado vor. Fazit der PR-Schrift: Die Erdölreserven der Menschheit gehen in 100 Jahren noch nicht zu Ende. Noch rosiger skizziert die Deutsche Avia die Zukunft des Öls: "Das Ende des Ölzeitalters wird weder die heutige Generation, noch ihre Enkel noch deren Enkel erleben". Dabei sind solche Behauptungen nicht nur aus Campbells Sicht reine Volksverdummung. Auch Wissenschaftler der USGS schütteln über derartige Prognosen den Kopf.
Begrenzte Anzahl an Lagerstätten
Grund für das unabwendbare Ende des Erdölzeitalters ist die begrenzte Anzahl der fossilen Lagerstätten. In den sechziger Jahren erreichte die Entdeckung neuer Erdölvorkommen ihr Maximum. Seitdem wird vorwiegend das gefördert, was vor dreißig oder vierzig Jahren erschlossen wurde. Die Rate der Erschöpfung der Erdölfelder liegt bei zwei Prozent pro Jahr. Statistisch betrachtet fördert die Menschheit damit jedes Jahr 22 Giga-Barrel aus bekannten Lagerstätten, während sie nur sechs Giga-Barrel neu entdeckt.
Um den Schwund zu kaschieren, greifen viele Staaten in die Trickkiste:
- Kuweit erhöhte 1985 die Reserven-Schätzung einfach um 50 Prozent, um seine OPEC-Quoten heraufsetzen zu können, wie Campbell erklärt.
- Venezuela verdoppelte in den achtziger Jahren seine Reserven, indem es längst bekannte Schwerölreserven in die Rechnung mit einbezog
- Rund 70 Länder publizierten 1999 unveränderte Fördermengen, was Campbell zufolge "schlicht unplausibel ist".
Das Ende der konventionellen Erdölreserven indes datiert die BGR ähnlich wie Campbell. Nur noch 23 Jahre: "Bis dahin ist das gesamte verbleibende konventionelle Erdöl verbraucht."
danke!