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rückrufaktionen div. marken und hersteller
Verfasst: Mo 19.08.02 16:51
von RCC1
mir fällt auf dass die rückrufaktionen und nacharbeiten an allen möglichen modellen und marken immer häufiger werden , wie ist eure meinung dazu bzw. was haltet ihr davon ? werden die autos "schlechter" gebaut ,getestet und /oder zu schnell entwickelt und auf den markt geworfen.
PS.: Pug scheint da ja noch etwas positiver abzuschneiden oder drückt der schein ??
re: rückrufaktionen div. marken und hersteller
Verfasst: Mo 19.08.02 16:57
von spock
ne rückrufaktion ist ja an und für sich schon relativ lobenswert. die kosten für den hersteller sind ja nicht gerade niedrig bei so einer aktion. die gründe für die rückrufaktionen liegt wohl kaum daran, dass die autos "schlechter" gebaut werden (zumindest was karosserie, motor, etc angeht). die meißten deffekte sind heutzutage ja von elektronischer natur. steuergeräte werden getauscht, airbag sensoren nachgeregelt usw usw usw. je mehr elektronik verbaut wird, desto anfälliger wird das ganze auto, wenn die fahrzeughersteller die programmierer weiterhin zu niedrigen löhnen und unter immensen zeitdruck arbeiten lassen. wenn man sich den code einmal genauer anschaut, wundert es nicht warum es so viele elektronikfehler gibt (mercedes schießt in dieser hinsicht ja den vogel ab). nimmt man sich nur einen monat mehr zum coden wären die elektronikfehler bei weitem nicht so hoch.
re: rückrufaktionen div. marken und hersteller
Verfasst: Mo 19.08.02 17:04
von Aron
>mir fällt auf dass die rückrufaktionen und nacharbeiten an allen möglichen modellen und marken immer häufiger werden , wie ist eure meinung dazu bzw. was haltet ihr davon ? werden die autos "schlechter" gebaut ,getestet und /oder zu schnell entwickelt und auf den markt geworfen.
>PS.: Pug scheint da ja noch etwas positiver abzuschneiden oder drückt der schein ??
moin...
also ein Urteil will ich in dieser Beziehung nicht abgeben dazu müsste man
wieder die Statistiken befragen :-)
aber ich würde auch meinen das die Verkehrssicherheit mehr Bedeutung hat wie
vor 10 oder 20 Jahren und auch die Qualitätsansprüche gestiegen sind ,
vor 20 Jahren wenn da bei 100 von 10000 Fahrzeugen vom Typ X die Hinterachse
geklappert hätte wäre das wohl egal gewesen , heut zu tage ist das anders :-)
ich sehe es bei mir am 307 HDi FaP , bei mir quietscht das Doppelschwungmassenrad
am Motor , wird auf Garantie gemacht , vor 20 Jahren hätte es sowas erstens nicht
gegeben (nicht an dem Wagen) und da hätte es auch nicht gestört *g*
daher denke ich auch mal das die Technik immer komplizierter wird und wenn
mal eine Charge fehlerhaft ist ist das Theater groß
wegen zu kurzer Entwicklung , da fällt mir ganz spontan ein BMW 7er und Elektronik
mfG,,,Aron
re: rückrufaktionen div. marken und hersteller
Verfasst: Mo 19.08.02 18:15
von detlef
>ne rückrufaktion ist ja an und für sich schon relativ lobenswert. die kosten für den hersteller sind ja nicht gerade niedrig bei so einer aktion. die gründe für die rückrufaktionen liegt wohl kaum daran, dass die autos "schlechter" gebaut werden (zumindest was karosserie, motor, etc angeht). die meißten deffekte sind heutzutage ja von elektronischer natur. steuergeräte werden getauscht, airbag sensoren nachgeregelt usw usw usw. je mehr elektronik verbaut wird, desto anfälliger wird das ganze auto, wenn die fahrzeughersteller die programmierer weiterhin zu niedrigen löhnen und unter immensen zeitdruck arbeiten lassen. wenn man sich den code einmal genauer anschaut, wundert es nicht warum es so viele elektronikfehler gibt (mercedes schießt in dieser hinsicht ja den vogel ab). nimmt man sich nur einen monat mehr zum coden wären die elektronikfehler bei weitem nicht so hoch.
Kann man eigentlich nicht so pauschal sagen.(elektr.Fehler)Wird auch genug anderer Mist verzapft.(z.B.206 HDI Einsritzleitungen)Das wenigste dringt eigentlich an die Öffentlichkeit,wird im Inspectionsrahmen stillschweigend mit erledigt.(bei allen Marken)
d.
re: rückrufaktionen div. marken und hersteller
Verfasst: Mo 19.08.02 19:29
von Claus206
Denke das hat vor allem mit der geänderten Produkhaftung zu tun. Da wurde vor ein paar Jahren die Beweislast umgekehrt. Vor 10Jahren war das noch nicht so streng und man musste dem Hersteller den Mängel nachweisen, was sehr zeitaufwendig und teuer war.
MFG Claus