rechtliche Frage wegen Unfall
Verfasst: Fr 25.10.02 22:51
Vielleicht kann mir jemand sagen wie sichs bei folgendem Unfall rechtlich verhält. Ausfahrt von der Bundesstrasse in die Stadt. Es geht den Berg hoch und dann an eine Haltelinie. In die STadt muss man links abbiegen. Von Rechts kommen die Autos aus der Kurve rauf, die aus der anderen Richtung in die Stadt fahren (mit so schätzungsweise 50-80 Sachen). Nun stehen zwei Fahrzeuge hintereinander zum Linksabbiegen dort. Es ist Nacht und der Boden nass.
Fahrzeug A fährt ab Haltelinie los und will links abbiegen, erkennt dann aber, dass aus der anderen Richtung - also von rechts - ein Fahrzeug schneller kommt als erwartet und tritt voll auf die Bremse (steht schon fast in der Mitte der Vorfahrtsstrassenspur!). Fahrzeug B kann die Fahrbahn gar nicht einsehen und rollt also - nachdem Fahrzeug A angefahren ist - entsprechend zur Stoplinie vor. Und wie es so is ... A tritt wie beschrieben auf die Bremse, B nicht so stark und rutscht (weil es Nass is) mit ein paar km/h auf Fahrzeug A (leicht versetzt). Zu bemerken das beide Fahrzeuge vorher schon standen. Es sollte damit klar sein, was passiert ist. Fahrzeug A hatte es sehr eilig und hat sich eben beim Einfahren auf die Hauptstrasse richtig verschätzt ...
Wie sieht die Sache nun rechtlich aus. Bisher war ja immer der, der auffährt, schuld, oder? Jetzt gibts aber doch diese "verschuldensunabhängige Gefährdungshaftung" und und und ... hat sich da was geändert? Kann man dem Voranfahrendem eine Mitschuld anhängen wenn er fast vor der Mittellinie der Hauptstrasse eine Vollbremsung einlegt?!
Vielleicht hat jemand nen ähnlichen Fall erlebt und kann was sinnvolles dazu sagen. Th@nks!
Greetz Duke
Fahrzeug A fährt ab Haltelinie los und will links abbiegen, erkennt dann aber, dass aus der anderen Richtung - also von rechts - ein Fahrzeug schneller kommt als erwartet und tritt voll auf die Bremse (steht schon fast in der Mitte der Vorfahrtsstrassenspur!). Fahrzeug B kann die Fahrbahn gar nicht einsehen und rollt also - nachdem Fahrzeug A angefahren ist - entsprechend zur Stoplinie vor. Und wie es so is ... A tritt wie beschrieben auf die Bremse, B nicht so stark und rutscht (weil es Nass is) mit ein paar km/h auf Fahrzeug A (leicht versetzt). Zu bemerken das beide Fahrzeuge vorher schon standen. Es sollte damit klar sein, was passiert ist. Fahrzeug A hatte es sehr eilig und hat sich eben beim Einfahren auf die Hauptstrasse richtig verschätzt ...
Wie sieht die Sache nun rechtlich aus. Bisher war ja immer der, der auffährt, schuld, oder? Jetzt gibts aber doch diese "verschuldensunabhängige Gefährdungshaftung" und und und ... hat sich da was geändert? Kann man dem Voranfahrendem eine Mitschuld anhängen wenn er fast vor der Mittellinie der Hauptstrasse eine Vollbremsung einlegt?!
Vielleicht hat jemand nen ähnlichen Fall erlebt und kann was sinnvolles dazu sagen. Th@nks!
Greetz Duke