Frage an die Motorexperten
Verfasst: So 09.02.03 18:19
Moin,
ich hab das ein "kleines" Problem:
Auf einer längeren Autobahnstrecke ging bei mir plötzlich der Öldruck nach oben (ca. 8Bar). Ich bin sofort auf einen Rastplatz runter, im Leerlauf lag der Öldruck immernoch bei 6Bar. Ein ADAC-Mensch, der gerade vor Ort war, empfahl mir, zu der nächstgelegenen Werkstatt zu fahren, um ein externes Öldruckmessgerät anzuschließen. Bis dahin bin ich auch noch gekommen, als ich den Motor aber wieder starten wollte, um in die Halle reinzufahren, machte der Anlasser noch eine Umdrehung und der Motor quälte sich fest. Um eine entladene Batterie auszuschließen, wurde nochmal versucht, mit Starthilfe zu starten, da quälte sich der Anlasser halt etwas kräftiger.
Der Motor wurde nun zerlegt, um die Ursache für das Problem zu finden. Dabei stellte ich fest (das Auto stand zwischendurch 2W rum), dass ich den Motor von Hand durchdrehen konnte.
Alle Pleuellager und die Kurbelwellenhauptlager 2-5 weisen keine Beschädugungen/Verfärbungen auf.
Alle vier Kolben weisen keine Beschädigungen auf und haben ein Durchmesser von exakt 86,54mm (2. Übermaß XU10J4, vor 9000km erst reingekommen).
Alle Zylinderwände weisen nur minimale (normale) Verschleißspuren auf.
Ein Kompressionstest wurde gemacht: 1-3 -> 10-11Bar, 4 -> 7Bar.
Der Zylinderkopf wurde demontiert und geprüft. 3 Ventile waren leicht undicht und wurden neu eingeschliffen. Kopf sonst ohne jede Beschädigung.
Bevor jetzt alles wieder zusammengebaut wird und auf Verdacht der Schlüssel gedreht wird, hat irgendeiner von Euch noch eine Idee, was man vorher noch prüfen kann / sollte?
Thx & Greetz
RR
ich hab das ein "kleines" Problem:
Auf einer längeren Autobahnstrecke ging bei mir plötzlich der Öldruck nach oben (ca. 8Bar). Ich bin sofort auf einen Rastplatz runter, im Leerlauf lag der Öldruck immernoch bei 6Bar. Ein ADAC-Mensch, der gerade vor Ort war, empfahl mir, zu der nächstgelegenen Werkstatt zu fahren, um ein externes Öldruckmessgerät anzuschließen. Bis dahin bin ich auch noch gekommen, als ich den Motor aber wieder starten wollte, um in die Halle reinzufahren, machte der Anlasser noch eine Umdrehung und der Motor quälte sich fest. Um eine entladene Batterie auszuschließen, wurde nochmal versucht, mit Starthilfe zu starten, da quälte sich der Anlasser halt etwas kräftiger.
Der Motor wurde nun zerlegt, um die Ursache für das Problem zu finden. Dabei stellte ich fest (das Auto stand zwischendurch 2W rum), dass ich den Motor von Hand durchdrehen konnte.
Alle Pleuellager und die Kurbelwellenhauptlager 2-5 weisen keine Beschädugungen/Verfärbungen auf.
Alle vier Kolben weisen keine Beschädigungen auf und haben ein Durchmesser von exakt 86,54mm (2. Übermaß XU10J4, vor 9000km erst reingekommen).
Alle Zylinderwände weisen nur minimale (normale) Verschleißspuren auf.
Ein Kompressionstest wurde gemacht: 1-3 -> 10-11Bar, 4 -> 7Bar.
Der Zylinderkopf wurde demontiert und geprüft. 3 Ventile waren leicht undicht und wurden neu eingeschliffen. Kopf sonst ohne jede Beschädigung.
Bevor jetzt alles wieder zusammengebaut wird und auf Verdacht der Schlüssel gedreht wird, hat irgendeiner von Euch noch eine Idee, was man vorher noch prüfen kann / sollte?
Thx & Greetz
RR