EU geht gegen Peugeot-Citroen mit Großrazzia vor
Verfasst: Mo 07.04.03 10:03
Die EU-Kommission hat ihre Ermittlungen gegen den französischen Peugeot-Citroen-Konzern wegen des Verdachts der Wettbewerbehinderungen mit europaweiten Durchsuchungen vorangetrieben. Dies bestätigte ein Konzernsprecher gestern Abend in Paris.
Nach Informationen der "Financial Times Deutschland" sichteten Beamte der europäischen und nationalen Kartellbehörden bei einer europaweiten Großrazzia Akten des Unternehmens. Durchsucht wurden Firmen-Niederlassungen und Importeure.
Durch Razzia überrascht
Die EU-Kommission wirft dem Hersteller vor, der Konzern habe unterbinden wollen, dass Kunden aus Hochpreisländern wie Deutschland in Ländern mit niedrigeren Autopreisen wie Spanien oder Dänemark Neuwagen kauften und in ihre Heimat exportierten.
Branchenbeobachter hätten sich vom Ausmaß der Razzia überrascht gezeigt. Sollte sich der Verdacht gegen den Konzern bestätigen, droht dem nach Volkswagen zweitgrößten europäischen Autohersteller eine hohe Geldbuße. Ein formelles Verfahren sei jedoch noch nicht eingeleitet worden, hieß es.
Nach Informationen der "Financial Times Deutschland" sichteten Beamte der europäischen und nationalen Kartellbehörden bei einer europaweiten Großrazzia Akten des Unternehmens. Durchsucht wurden Firmen-Niederlassungen und Importeure.
Durch Razzia überrascht
Die EU-Kommission wirft dem Hersteller vor, der Konzern habe unterbinden wollen, dass Kunden aus Hochpreisländern wie Deutschland in Ländern mit niedrigeren Autopreisen wie Spanien oder Dänemark Neuwagen kauften und in ihre Heimat exportierten.
Branchenbeobachter hätten sich vom Ausmaß der Razzia überrascht gezeigt. Sollte sich der Verdacht gegen den Konzern bestätigen, droht dem nach Volkswagen zweitgrößten europäischen Autohersteller eine hohe Geldbuße. Ein formelles Verfahren sei jedoch noch nicht eingeleitet worden, hieß es.