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High-Tech-Methoden beim "Autoknacken"

Verfasst: Di 15.04.03 09:49
von RCC1
Die Zahl der Autoeinbrüche nimmt zu. Pro Monat werden inzwischen allein in Niederösterreich rund 500 Autos aufgebrochen. Es werden aber nicht mehr die Türen "geknackt", sondern der Funkcode des Autoschlüssels wird kopiert, um dann per Laptop in den Pkw zu gelangen.





Per Mausklick gelangt der Dieb ins Auto


Die Autodiebe arbeiten mit einer neuen, raffinierten Methode. Sie kopieren den Code der Funkfernbedienung des Autos. Wenn ein Autobesitzer seinen Wagen per Funk und nicht mit dem Schlüssel versperrt, kann ein mit Computer und entsprechendem Programm ausgestatteter Einbrecher die Funksignale aufschnappen.


Sie werden im Laptop gespeichert. Per Mausklick könne der Wagen dann geöffnet werden, erklärt der ÖAMTC:





"Es ist natürlich so, dass viele Leute elegant von 100 Meter Entfernung das Fahrzeug schließen, dadurch auch nicht sicher wissen, ob sich andere Leute beim Fahrzeug befunden haben. Da ist es für einen potenziellen Einbrecher sehr leicht möglich, diese Signale abzuhören."





Versicherung zahlt nichts


Die Täter könnten das Auto ausräumen, ohne eine Spur zu hinterlassen - und dafür gebe es auch keinen Versicherungsschutz





"Das Problem dabei ist ja, dass die Versicherung nur dann bezahlt, wenn aufgebrochen wird. Aufbrechen heißt, durch Anwendung von Gewalt die Türe aufbrechen oder die Scheibe einschlagen. Das ist hier nicht der Fall. Deswegen gibt es auch keinen Versicherungsschutz."

re: High-Tech-Methoden beim "Autoknacken"

Verfasst: Di 15.04.03 10:23
von Konga
>


>Die Zahl der Autoeinbrüche nimmt zu. Pro Monat werden inzwischen allein in Niederösterreich rund 500 Autos aufgebrochen. Es werden aber nicht mehr die Türen "geknackt", sondern der Funkcode des Autoschlüssels wird kopiert, um dann per Laptop in den Pkw zu gelangen.


>


>Per Mausklick gelangt der Dieb ins Auto


>Die Autodiebe arbeiten mit einer neuen, raffinierten Methode. Sie kopieren den Code der Funkfernbedienung des Autos. Wenn ein Autobesitzer seinen Wagen per Funk und nicht mit dem Schlüssel versperrt, kann ein mit Computer und entsprechendem Programm ausgestatteter Einbrecher die Funksignale aufschnappen.


>Sie werden im Laptop gespeichert. Per Mausklick könne der Wagen dann geöffnet werden, erklärt der ÖAMTC:


>


> "Es ist natürlich so, dass viele Leute elegant von 100 Meter Entfernung das Fahrzeug schließen, dadurch auch nicht sicher wissen, ob sich andere Leute beim Fahrzeug befunden haben. Da ist es für einen potenziellen Einbrecher sehr leicht möglich, diese Signale abzuhören."


>


>Versicherung zahlt nichts


>Die Täter könnten das Auto ausräumen, ohne eine Spur zu hinterlassen - und dafür gebe es auch keinen Versicherungsschutz


>


> "Das Problem dabei ist ja, dass die Versicherung nur dann bezahlt, wenn aufgebrochen wird. Aufbrechen heißt, durch Anwendung von Gewalt die Türe aufbrechen oder die Scheibe einschlagen. Das ist hier nicht der Fall. Deswegen gibt es auch keinen Versicherungsschutz."


>


Ich bin der Ansicht, dass wenigstens die Peugeot Funkfernbedienung mit verschluesselten Signalen arbeitet


und nach jeder Betaetigung den Schluessel aendert. Einfaches Auffangen und Wiederabspielen der


Funksignale duerfte da nicht reichen.


Trotzdem sollte man die Warnung ernst nehmen. Meines Wissens ist sogar die Funkschnittstelle des Mobilfunks,


wo im Rufaufbau die Verschluesselung zwischen Endgeraet und Basisstation sogar *ausgehandelt* wird,


bereits "geknackt" worden, so daß an der sog. "Luftschnittstelle" mitgehoert werden kann.


Fuer mich ist die Funkfernbedienung jedoch die wichtigste Erfindung seit dem elektrischen Anlasser:


Wer sich mit Kind & Kegel seinem Auto naehert, oeffnet doch zuerst die hinteren Tueren um den


Nachwuchs und die Heckklappe um das Gepaeck zu verstauen. Ohne Fernbedienung muss man


aber zuerst an der Fahrertuer rumfummeln, obwohl der Fahrer immer zuletzt Platz nimmt ;-)

re: High-Tech-Methoden beim "Autoknacken"

Verfasst: Di 15.04.03 14:03
von Harald.Wilhelms
>>


>>Die Zahl der Autoeinbrüche nimmt zu. Pro Monat werden inzwischen allein in Niederösterreich rund 500 Autos aufgebrochen. Es werden aber nicht mehr die Türen "geknackt", sondern der Funkcode des Autoschlüssels wird kopiert,


>Ich bin der Ansicht, dass wenigstens die Peugeot Funkfernbedienung mit


>verschluesselten Signalen arbeitet


>und nach jeder Betaetigung den Schluessel aendert.


Es ist schon seit Jahren bei allen Fahrzeugen mit Fernbedienung üblich,


mit sog. Wechselcodes zu arbeiten. Das heisst, man müsste schon


mehrere Schliessvorgänge aufzeichnen, um daraus den nächsten Code


errechnen zu können. Und man braucht auch schon ein ziemliches


"Knoff Hoff" dafür, sodas ein Gelegenheitsdieb so etwas nicht schaffen wird.


Gruss


Harald

würde sagen bei 68 billionen

Verfasst: Di 15.04.03 15:38
von Mittsch
dürfte das ziemlich schwer sein, die alle zu speichern - werde vermutlich 100 jahre mein auto auf-und-zu-sperren können, bis sich da ma was wiederholt


greets mittsch

ist einem Freund bei seinem neuen Passat passiert

Verfasst: Di 15.04.03 15:45
von Nora306XSi
...und die "Einbrecher", die eben die Funkfrequenz gescannt hatten, konnten in aller Ruhe Anlage, Navi, usw ausräumen. Ganz super find ich sowas.


Da muss man sein eigenes Auto dann erst selber "richtig" aufbrechen dass die Versicherung was zahlt. Coole Sache :-(