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o.T. "Elektro-Zaun", wie funktionierts?
Verfasst: Mi 06.08.03 16:48
von Coopex
Mal ne blöde Frage:
Ich würde gerne so eine Art Elektro-Zaun bauen. Wie funktioniert das? Wenn ich einfach ein Kabel zwischen + und - einer Batterie hängen würde, gäbe es natürlich einen Kurzen.
Also wie funktioniert das? Muß da ein Widerstand rein?
Wie funktioniert das mit den Impulsen, etc. ??
Hoffe, Ihr könnt mir helfen ...
MfG. Markus
vermutung
Verfasst: Mi 06.08.03 17:12
von funkykowal
es wird eine höhere spannung erzeugt (wie zb. elektorschocker, aus 9 v werden 20 kv gemacht). diese spannung wird benötigt um den widerstand der eigentlich nichtleitenden stoffe zu überbrücken (zb. blitz, der durch einen isolator, luft, trotzdem durchkommt).
ich vermute, daß so ein elektrozaun eine hohe spannung erzeugt, und der strom über die erde wieder zurück zur spannungsquellle zurückfließt.
Noch ne Vermutung
Verfasst: Mi 06.08.03 17:57
von Lieke
Hmmm....
Hochspannung würd ich auch sagen, bei sehrst geringer Stromstärke.
Aber der Vermutung, daß die Hochspannung hilft Isolatoren zu überbrücken, kann ich nicht zustimmen. IMHO springt bei nem Elektrozaun nix über, sondern da kriegst nur einen durch die Hacken, wennst das Dingen auch anfäßt. Zudem ist da ja auch immer n Leiter, sprich'n Draht durchgezogen.
ICh tippe mal drauf, daß die Entladung über'n Kondensator und'n Relais verwirklicht qird, d.h. sobald der Kondensator genug Spannung zur Verfügung stellen kann, schaltet das Relais und der Kondensator entlädt sich auf die Strippe... Oder so...
Gruß
Lieke
>es wird eine höhere spannung erzeugt (wie zb. elektorschocker, aus 9 v werden 20 kv gemacht). diese spannung wird benötigt um den widerstand der eigentlich nichtleitenden stoffe zu überbrücken (zb. blitz, der durch einen isolator, luft, trotzdem durchkommt).
>ich vermute, daß so ein elektrozaun eine hohe spannung erzeugt, und der strom über die erde wieder zurück zur spannungsquellle zurückfließt.
Und mit der Zeit drängt sich mir einfach die Frage auf:
Verfasst: Mi 06.08.03 18:56
von Lieke
Wofür??

) Willst etwa einen mobilen Zaun um's Auto spannen, oder doch eher dafür sorgen, daß der Fahrer von den übrigen Mit"Fahrern" getrennt bleibt, oder eher als Strafmaßnahme gedacht, falls mal andere Fahrer nicht so mit dem Auto umgehen wie gewünscht?
Gruß
Lieke *dernureinkleinwenigneugierigist*
re: o.T. "Elektro-Zaun", wie funktionierts?
Verfasst: Mi 06.08.03 19:02
von SubWOof3r
Hi!
Also wenn du ein Kabel von dem + zum - legst hast du innerhalb von kürzester Zeit keinen Saft mehr. Mit nem Widerstand dauerts halt etwas länger. Es gibt geräte, die immer Impulsweise Stromstöße abgeben. Schau mal bei Konrad oder irgend so einem Elektroversandhauszeugsdingsda ... !
Das dann an ne gute Autobatterie oder sowas... Draht spannen ... dagegenpinkeln ... !
Grüße
re: Und mit der Zeit drängt sich mir einfach die Frage auf:
Verfasst: Mi 06.08.03 19:12
von thestranger
Die Hochspannung liegt glaub ich bei etwa 10 000 Volt - es gibt solche Bausätze z.b. Bei Conrad Electronic. Die Leistung dürfte für einen größeren Zaun redoch nicht reichen, müsstest die Bauteile also etwas stärker auslegen.
Ein Stromkreis wird da eigentlich nicht aufgebaut. Der Pluspol wird quasi als Zaun gespannt. Der Minuspol wird geerdet. Wenn nun jemand an den zaun kommt, (voraussetzugn ist, er steht auf der Erde, was jedoch meistens gegeben ist), erst dann wird der Stromkreis geschlossen - über den Körper zur Erde zurück zum Gerät...
Das ist ja auch der Grund, warum Vögel keinen Schlag bekommen ,wenn sie auf den Stromleitungen sitzen!
Viel Erfolg und Berichte, obs geklappt hat! :-)
Grüße, David
Für nen Elektrozauen...
Verfasst: Mi 06.08.03 19:21
von Markus@
brauchste Hochspannung Waidezäune haben min 2KV. Die braucht man auch, damit die Kühe mit ihrem diecken Leder (Haut) davon etwas spüren. Bei 6V fließt weder beim Menschen, noch bei anderen Tieren überhaupt kein Strom, man merkt also nichts.
E-Zäune sind so ähnlich wie eine Zündanlage im Auto aufgebaut.
Man nimmt also einen Taktgeber (NE555), geht mit dem auf die Spule, und den Hochspannungsausgang. den Null muß man in die Erde hauen.
Mit dem Taktgenerator kann man dann die Impulsdauer und den Abstand zwischen zwei Impulsen einstellen. Ohne den funktioniert es garnicht, da ich ein schnellen Spannungswechsel brausche, damit ich in der Zündspule eine Hochspannung erzeugen kann.
Jetzt fängt das Problem an. Die Strombegrenzung auf der Hochspannunsseite. Da sollte bei berührung höchsten 5 - 10 mA fließen Ab 50 mA Körperstrom wird es für den Menschen tödlich. Dies wird meistens durch einen Widerstand in der Hochspannungsleitung zum Zaun eingebaut. Bei einer Berührung bricht dann die Spannung auf ein ungefählich kleiner Wert (ca 20-30V) zusammen.
Wenn man keine Ahnung davon hat, sollte man von Selbstbauversuchen die Finger lassen, Da falsche Einstellungen tödlich sein können. Insbesondere bei kleinen Kindern habe ich die 50 mA schnell am fließen.
Zum weiteren reicht im Hochspannungsbereich das Multimeter vom Aldi und Co nicht mehr aus, da sie bei Meßversuchen zerstört werden.
Gruß
Markus©
Frag nen Bauern, der Kühe hat. Der wirds mit Sicherheit wissen. (o.t)
Verfasst: Mi 06.08.03 22:15
von Pugnicker
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