Bremsanlage hinten, Prüfung und Ersatzteilmöglichkeiten
Verfasst: Sa 30.08.03 17:12
Moin,
da meine Bremsbeläge hinten meiner Meinung nach viel zu schnell abgenutzt waren (ca. 30tkm), hab ich mir die ganze Geschichte heute mal angeguckt.
Bevor ich ins Detail gehe: Ich habe vor, das ganze von einer Werkstatt richten zu lassen und dieses nicht selbst zu machen. Ich habe bloß bislang noch keine Werkstatt gefunden, der ich trauen kann, daher möchte ich wissen, welche Möglichkeiten der Reparatur es gibt.
Die erste Auffälligkeit bemerkte ich noch bei montiertem Rad, die Bremse schliff deutlich, obwohl die Handbremse natürlich nicht angezogen war.
Dann stellte ich fest, dass der äußere Belag deutlich stärker abgenutzt ist als der Innere.
Die Manschette um den Bremskolben ist eingerissen, innen scheint dementsprechend auch Dreck zu sein, soweit ich das erkennen konnte.
Der Bremssattel selbst zwar leichtgängig auf den Führungsschrauben hin- und her, allerdings scheint es immer wieder leicht zu haken und vor allem konnte ich Spiel feststellen. Der Bremssattel "wackelt" also auf den Führungen, um es mal übertrieben auszudrücken.
Gibt es für diese Führungen einen Reparatursatz oder ist hier gleich ein neuer Sattel fällig?
Das gleiche gilt für die Manschette des Bremskolbens, Reparatursatz oder muss alles neu?
Dann die Bremsscheiben: Die Stärke beträgt noch zwischen 7,5mm und 8mm, allerdings ist die Bremsfläche nicht so sauber, wie man das gewohnt ist, sondern leicht rostig. Gibt sich das, wenn neue Beläge reinkommen und der Bremssattel überholt / erneuert wird oder sollten die besser gleich neu gemacht werden?
Letztendlich die Kostenfrage. Was Bremsscheiben und -beläge kosten dürfen, ist ja leicht rauszubekommen. Aber wie sieht es mit dem Arbeitsaufwand aus? Welcher Zeitfaktor ist gerechtfertigt, ab wann ist es Abzocke? Und was dürfen (so es diese denn gibt) die Reparatursätze kosten?
Vielen Dank für Eure Antworten,
Greetz
RR
da meine Bremsbeläge hinten meiner Meinung nach viel zu schnell abgenutzt waren (ca. 30tkm), hab ich mir die ganze Geschichte heute mal angeguckt.
Bevor ich ins Detail gehe: Ich habe vor, das ganze von einer Werkstatt richten zu lassen und dieses nicht selbst zu machen. Ich habe bloß bislang noch keine Werkstatt gefunden, der ich trauen kann, daher möchte ich wissen, welche Möglichkeiten der Reparatur es gibt.
Die erste Auffälligkeit bemerkte ich noch bei montiertem Rad, die Bremse schliff deutlich, obwohl die Handbremse natürlich nicht angezogen war.
Dann stellte ich fest, dass der äußere Belag deutlich stärker abgenutzt ist als der Innere.
Die Manschette um den Bremskolben ist eingerissen, innen scheint dementsprechend auch Dreck zu sein, soweit ich das erkennen konnte.
Der Bremssattel selbst zwar leichtgängig auf den Führungsschrauben hin- und her, allerdings scheint es immer wieder leicht zu haken und vor allem konnte ich Spiel feststellen. Der Bremssattel "wackelt" also auf den Führungen, um es mal übertrieben auszudrücken.
Gibt es für diese Führungen einen Reparatursatz oder ist hier gleich ein neuer Sattel fällig?
Das gleiche gilt für die Manschette des Bremskolbens, Reparatursatz oder muss alles neu?
Dann die Bremsscheiben: Die Stärke beträgt noch zwischen 7,5mm und 8mm, allerdings ist die Bremsfläche nicht so sauber, wie man das gewohnt ist, sondern leicht rostig. Gibt sich das, wenn neue Beläge reinkommen und der Bremssattel überholt / erneuert wird oder sollten die besser gleich neu gemacht werden?
Letztendlich die Kostenfrage. Was Bremsscheiben und -beläge kosten dürfen, ist ja leicht rauszubekommen. Aber wie sieht es mit dem Arbeitsaufwand aus? Welcher Zeitfaktor ist gerechtfertigt, ab wann ist es Abzocke? Und was dürfen (so es diese denn gibt) die Reparatursätze kosten?
Vielen Dank für Eure Antworten,
Greetz
RR