Gewaltige Abzocke trotz Neuwagen + Garantie??
Verfasst: Mi 14.01.04 19:32
Hallo zusammen!
Ich muss nun mal von meinen Erfahrungen berichten...vielleicht kann ja jemand fachkundige Infos mitteilen...dies würde mir sehr helfen!!!
- Im April 2003 kaufte ich mir beim autorisiertem Händler einen Neuwagen des Modells Peugeot 206 Quiksilver, 110 PS
- Schon am ersten Abend viel mir auf, dass die Zentralverriegelung nicht korrekt funktionierte; ich glaubte noch, dass die Batterie der Fernbedienung schwach sein könnte, da sich der Wagen nicht durch Tastendruck abschließen ließ.
- Im Laufe der Zeit tauchten neben meinem nach zu hohen Kraftstoffverbrauch andere Probleme der Bordelektronik auf, die allerdings bis heute nur sporadisch auftreten und durch mich nicht eindeutig nachgestellt werden können.
- Vorgestern brachte ich meinen Wagen wiederholt in die Werkstatt um Reparaturen im Rahmen der Gewährleistung durchzuführen, da neben der Elektrik auch das Getriebe Probleme bereitete.
- Den Wagen holte ich gestern wieder ab, worauf mir als Hiobsbotschaft mitgeteilt wurde, dass zwar der Aufwand für das Ersatzgetriebe von Peugeot Deutschland getragen würde, jedoch nicht die Fehlersuche und -behebung der Elektronik da die sporatischen Fehler durch ein an der Zigarettenanzündersteckdose angeschlossenem Verbraucher (Verstärker) bedingt ist.
- Mir wurde erklärt, dass Peugeot Deutschland wohl die Kosten in Höhe von voraussichtlich 1000 Euro nicht übernehmen wird, ich diese selbst tragen müsse; im Betrag sind Arbeiten enthalten wie z.B. der Austausch der Lichtmaschine, eines Blinkersteuerungsmoduls und die langwierige Fehlersuche
Und nun noch ein paar Gedanken/Infos:
- Der Verstärker wurde erst vor zwei Monaten eingebaut, die sporadischen Fehler der Elektronik tauchten jedoch schon vorher auf; doch behaart die Werkstatt darauf, dass der Fehler ausschließlich durch den angeschlossenen Verbraucher her rühren.
- Eine andere autorisierte Peugeot-Werkstatt hat mir gestern unabhängig von meinem „Fall“ mitgeteilt, dass alles am Zigarettenanzünder angesteckt werden kann, nur darauf geachtet werden muss, dass die Leistungsaufnahme nicht zu hoch ist. In meinem Fall bedeutet dies: Absicherung des Zigarettenanzünders mit einer 30-Amperé-Sicherung, interne Absicherung des Verstärkers sogar nur mit 5-Amperé – heißt also, dass der Zigarettenanzünder einige solcher Verstärker „vertragen“ kann. Da behauptet doch die Werkstatt, dass es zwischen Batterie und Zigarettenanzünder keine Sicherungen mehr gäbe sondern nur noch das Steuergerät dazwischen hängen würde...ich weiß, dass das so nicht stimmt...ist aber ein Beweis dafür, dass die mich irgendwie abzocken wollen. Hat jemand ähnliches erlebt??
- In der Bedienungsanleitung des Fahrzeuges wird erwähnt, dass Beseitigungen von Störungen der Elektronik nicht von Peugeot Deutschland getragen würden, falls es sich um einen nicht sachgemäßen Einbau handelt. Meine Frage: Wenn ich einen Verbraucher am Zigarettenanzünder anschließe...so handelt es sich doch nicht wirklich um einen Einbau??!! Theoretisch könnte ich einen PDA zur Navigation, ein Notebook u.a. an der Dose anschließen...
- Den Fehler des Verstärkers versuchte ich gestern Abend nachzustellen, was mir leider nicht gelang; d.h., dass sämtliche Elektronik korrekt funktioniert, auch wenn der Stecker in der Zigarettenanzünderdose steckt – jedoch behaart die Werkstatt darauf, dass einzig und alleine der angeschlossene Verbraucher an der Störung Schuld hat. :-((
- Nur einmal angenommen, der Verstärker hätte tatsächlich daran Schuld...müsste die Werkstatt nicht zuerst eine Fehlersuche dahingehend starten, indem sie kontrolliert, ob der Fahrzeughalter ein anderes Radio eingebaut oder weitere elektrische Verbraucher an der Batterie angeklemmt oder - wie in meinem Fall - an der Zigarettenanzünderdose angeschlossen hat? Meiner Meinung nach kann die Werkstatt nicht auf „gut Glück“ sämtliche Teile austauschen, obwohl es nach dem Einsteigen offensichtlich ist, dass ein Stecker im Zigarettenanzünder eingesteckt ist – schließlich würde einem Kunden auch kein neuer Motor eingebaut nur weil der Tank leer gefahren ist oder der Kraftstofffilter verdreckt ist.
- Worüber mir außerdem noch Unklarheit herrscht ist mein dem Werkstattauftrag beigefügtes Dokument. Zwar habe ich meistens nur Phänomene geschildert, die mir aufgefallen sind...lediglich beim letzten Punkt (verstellte Spur) bat ich explizit um Störungsbeseitigung bzw. darum, diese nochmals zu kontrollieren („Bitte Spur korrigieren!“). Doch könnte der letzte, fettgedruckte Satz für mich rechtlich ein Problem darstellen, in welchem ich schrieb: „Ich möchte Sie bitten, zu allen hier genannten Fehlern bzw. Problemen mir die Ursache und Fehlerbehebung (Austausch, Reparatur) zu notieren weil es mich einfach interessiert. Danke.“. Meine Frage an Sie: Könnte alleine dieser Satz als „Freibrief“ für die Werkstatt interpretiert werden?
- Ich tippe nach wie vor darauf, dass eine defekte Lichtmaschine der Auslöser der Probleme war, aber angenommen, die Werkstatt könnte tatsächlich nachstellen, dass der Verstärker der Übeltäter gewesen ist, und wie diese behauptet, alles korrekt funktioniert, sobald der Stecker gezogen ist: Kann ich darauf bestehen, dass alle unnötig ersetzten Teile wieder ausgebaut und die Altteile eingebaut werden? Welche Kosten müsste ich dann letztlich tragen?
Also, wie gesagt, ich würde mich freuen, wenn mir jemand ausführliche (technische) Infos mitteilen würde, damit ich auch Argumentationsgrundlagen für die Werkstatt habe - denn: ICH lass mich nicht abzocken!!
Nebenbei noch ne Frage: Hat jemand Erfahrungen bzgl. Kraftstoffverbrauch sammeln können? Ich fahre zu 95% Autobahn, wobei man die Strecke durchschnittlich nur mit 100 km/h befahren kann (da begrenzt); der Bordcomputer zeigt mir 7,2 l an - wenn ich tanke stellt es sich aber heraus, dass es 9,2 l sind, also mehr als wenn der Wagen in der Stadt fahren würde....außerdem stelle ich schon seit Anfang an fest, dass der Wagen nicht richtig zieht (statt 110 PS kommt es mir vor, als wären es max. 90), nach dem Starten braucht er 1, 2 Sekunden, bis er das Gas annimmt...irgendwas stimmt da nicht; die Werkstatt hat den Fehlerspeicher ausgelesen - es ist kein Fehler vorhanden. Nur denke ich, dass es Einheiten gibt, die für das Problem verantwortlich sein könnten, allerdings nicht über den Bordcomputer laufen...?!
Viele Grüße
Andreas
Ich muss nun mal von meinen Erfahrungen berichten...vielleicht kann ja jemand fachkundige Infos mitteilen...dies würde mir sehr helfen!!!
- Im April 2003 kaufte ich mir beim autorisiertem Händler einen Neuwagen des Modells Peugeot 206 Quiksilver, 110 PS
- Schon am ersten Abend viel mir auf, dass die Zentralverriegelung nicht korrekt funktionierte; ich glaubte noch, dass die Batterie der Fernbedienung schwach sein könnte, da sich der Wagen nicht durch Tastendruck abschließen ließ.
- Im Laufe der Zeit tauchten neben meinem nach zu hohen Kraftstoffverbrauch andere Probleme der Bordelektronik auf, die allerdings bis heute nur sporadisch auftreten und durch mich nicht eindeutig nachgestellt werden können.
- Vorgestern brachte ich meinen Wagen wiederholt in die Werkstatt um Reparaturen im Rahmen der Gewährleistung durchzuführen, da neben der Elektrik auch das Getriebe Probleme bereitete.
- Den Wagen holte ich gestern wieder ab, worauf mir als Hiobsbotschaft mitgeteilt wurde, dass zwar der Aufwand für das Ersatzgetriebe von Peugeot Deutschland getragen würde, jedoch nicht die Fehlersuche und -behebung der Elektronik da die sporatischen Fehler durch ein an der Zigarettenanzündersteckdose angeschlossenem Verbraucher (Verstärker) bedingt ist.
- Mir wurde erklärt, dass Peugeot Deutschland wohl die Kosten in Höhe von voraussichtlich 1000 Euro nicht übernehmen wird, ich diese selbst tragen müsse; im Betrag sind Arbeiten enthalten wie z.B. der Austausch der Lichtmaschine, eines Blinkersteuerungsmoduls und die langwierige Fehlersuche
Und nun noch ein paar Gedanken/Infos:
- Der Verstärker wurde erst vor zwei Monaten eingebaut, die sporadischen Fehler der Elektronik tauchten jedoch schon vorher auf; doch behaart die Werkstatt darauf, dass der Fehler ausschließlich durch den angeschlossenen Verbraucher her rühren.
- Eine andere autorisierte Peugeot-Werkstatt hat mir gestern unabhängig von meinem „Fall“ mitgeteilt, dass alles am Zigarettenanzünder angesteckt werden kann, nur darauf geachtet werden muss, dass die Leistungsaufnahme nicht zu hoch ist. In meinem Fall bedeutet dies: Absicherung des Zigarettenanzünders mit einer 30-Amperé-Sicherung, interne Absicherung des Verstärkers sogar nur mit 5-Amperé – heißt also, dass der Zigarettenanzünder einige solcher Verstärker „vertragen“ kann. Da behauptet doch die Werkstatt, dass es zwischen Batterie und Zigarettenanzünder keine Sicherungen mehr gäbe sondern nur noch das Steuergerät dazwischen hängen würde...ich weiß, dass das so nicht stimmt...ist aber ein Beweis dafür, dass die mich irgendwie abzocken wollen. Hat jemand ähnliches erlebt??
- In der Bedienungsanleitung des Fahrzeuges wird erwähnt, dass Beseitigungen von Störungen der Elektronik nicht von Peugeot Deutschland getragen würden, falls es sich um einen nicht sachgemäßen Einbau handelt. Meine Frage: Wenn ich einen Verbraucher am Zigarettenanzünder anschließe...so handelt es sich doch nicht wirklich um einen Einbau??!! Theoretisch könnte ich einen PDA zur Navigation, ein Notebook u.a. an der Dose anschließen...
- Den Fehler des Verstärkers versuchte ich gestern Abend nachzustellen, was mir leider nicht gelang; d.h., dass sämtliche Elektronik korrekt funktioniert, auch wenn der Stecker in der Zigarettenanzünderdose steckt – jedoch behaart die Werkstatt darauf, dass einzig und alleine der angeschlossene Verbraucher an der Störung Schuld hat. :-((
- Nur einmal angenommen, der Verstärker hätte tatsächlich daran Schuld...müsste die Werkstatt nicht zuerst eine Fehlersuche dahingehend starten, indem sie kontrolliert, ob der Fahrzeughalter ein anderes Radio eingebaut oder weitere elektrische Verbraucher an der Batterie angeklemmt oder - wie in meinem Fall - an der Zigarettenanzünderdose angeschlossen hat? Meiner Meinung nach kann die Werkstatt nicht auf „gut Glück“ sämtliche Teile austauschen, obwohl es nach dem Einsteigen offensichtlich ist, dass ein Stecker im Zigarettenanzünder eingesteckt ist – schließlich würde einem Kunden auch kein neuer Motor eingebaut nur weil der Tank leer gefahren ist oder der Kraftstofffilter verdreckt ist.
- Worüber mir außerdem noch Unklarheit herrscht ist mein dem Werkstattauftrag beigefügtes Dokument. Zwar habe ich meistens nur Phänomene geschildert, die mir aufgefallen sind...lediglich beim letzten Punkt (verstellte Spur) bat ich explizit um Störungsbeseitigung bzw. darum, diese nochmals zu kontrollieren („Bitte Spur korrigieren!“). Doch könnte der letzte, fettgedruckte Satz für mich rechtlich ein Problem darstellen, in welchem ich schrieb: „Ich möchte Sie bitten, zu allen hier genannten Fehlern bzw. Problemen mir die Ursache und Fehlerbehebung (Austausch, Reparatur) zu notieren weil es mich einfach interessiert. Danke.“. Meine Frage an Sie: Könnte alleine dieser Satz als „Freibrief“ für die Werkstatt interpretiert werden?
- Ich tippe nach wie vor darauf, dass eine defekte Lichtmaschine der Auslöser der Probleme war, aber angenommen, die Werkstatt könnte tatsächlich nachstellen, dass der Verstärker der Übeltäter gewesen ist, und wie diese behauptet, alles korrekt funktioniert, sobald der Stecker gezogen ist: Kann ich darauf bestehen, dass alle unnötig ersetzten Teile wieder ausgebaut und die Altteile eingebaut werden? Welche Kosten müsste ich dann letztlich tragen?
Also, wie gesagt, ich würde mich freuen, wenn mir jemand ausführliche (technische) Infos mitteilen würde, damit ich auch Argumentationsgrundlagen für die Werkstatt habe - denn: ICH lass mich nicht abzocken!!
Nebenbei noch ne Frage: Hat jemand Erfahrungen bzgl. Kraftstoffverbrauch sammeln können? Ich fahre zu 95% Autobahn, wobei man die Strecke durchschnittlich nur mit 100 km/h befahren kann (da begrenzt); der Bordcomputer zeigt mir 7,2 l an - wenn ich tanke stellt es sich aber heraus, dass es 9,2 l sind, also mehr als wenn der Wagen in der Stadt fahren würde....außerdem stelle ich schon seit Anfang an fest, dass der Wagen nicht richtig zieht (statt 110 PS kommt es mir vor, als wären es max. 90), nach dem Starten braucht er 1, 2 Sekunden, bis er das Gas annimmt...irgendwas stimmt da nicht; die Werkstatt hat den Fehlerspeicher ausgelesen - es ist kein Fehler vorhanden. Nur denke ich, dass es Einheiten gibt, die für das Problem verantwortlich sein könnten, allerdings nicht über den Bordcomputer laufen...?!
Viele Grüße
Andreas