kann ich Peugeot dafür (teil)verantwortlich machen?
Verfasst: Mi 02.06.04 10:43
Hallo Leute,
so endlich wieder zurück. -) Hatte mich zwischenzeitig verlaufen ... Um meine Geschichte zu erzählen muss ich wohl etwas ausholen. Ich hoffe, der Post (oder heisst es das Post?) wird trotzdem gelesen.
Ich fahre einen 206 Tendance 110, den ich im April 2002 neu gekauft habe. Nach gut einem Jahr stellte sich ein lautes Geräusch im Motorbereich, Vorderachse ein. Damit bin ich natürlich sofort zu meinem PUG-Händler. Auf die Schnelle konnte nichts gefunden werden. Danach war mein Auto noch einmal einen Vormittag lang bei diesem Händler, um den Fehler zu lokalisieren. Leider ohne Erfolg. Man sagte mir aber zu, dass man auf Garantie ein paar Lager tauschen werde und man hätte die Vorderachse nochmals nachgezogen. Dann tat sich nichts mehr. Als ich nochmals nachfragte, hiess es dann, man hätte das Problem ja nicht lokalisieren können.
In der Zwischenzeit hatte ich im Februar einen kleinen Unfall auf der Autobahn. Habe die Leitplanke seitlich erwischt, weil ich einem hinter mir kommenden Fahrzeug Platz gemacht habe. Normalerweise sollte das auch kein Problem sein. Auch nicht bei höheren Geschwindigkeiten.
Ich schrieb an PUG Saarbrücken einen Brief, dass ich nicht akzeptiere, dass dieser Fehler noch nicht auf Garantie geregelt wurde und ich dies auch nach Ablauf der Garantiezeit verlangen werde. Daraufhin bekam ich nur eine lapidare Antwort, dass man das aus Saarbrücken nicht beurteilen könne, und ich mich an meinen PUG Händler wenden solle.
Da das Problem stärker wurde, und ich nun auch auf der Autobahn ab 180km/h das Gefühl hatte, das Auto würde vorne "wegschwimmen" ging ich wieder zum Händler. Nach einer weiteren Probefahrt, gestand er mir zu, dass das Auto beim Beschleunigen versetzt und das nicht normal sei. Aber man hätte ja schon gesucht und nichts gefunden. Trotzdem kam das Auto in die Werkstatt. Schlussendlich stellte sich ein gebrochener, unterer Querlenker als Ursache für die Probleme heraus. Darüber war ich doch etwas schockiert.
Mittlerweile gehe ich davon aus, dass ich meinen Unfall auf der Autobahn nicht gehabt hätte, wenn dieses Problem beim ersten Mal erkannt und behoben worden wäre. Kann ich Peugeot damit (teil)verantwortlich machen und Schadensersatz fordern? Meine SB bei der Vollkasko ist rel. hoch, den höheren Vers.-Beitrag im nächsten Jahr habe ich zu tragen und im Prinzip alles wegen einer Schlamperei. Was würdet ihr mir raten? Direkt zur Rechtschutzversicherung? Erst einen Brief an PUG? Denn ganz normal ist das ja wohl nicht.
Vielen Dank für Eure Tipps.
Axel
so endlich wieder zurück. -) Hatte mich zwischenzeitig verlaufen ... Um meine Geschichte zu erzählen muss ich wohl etwas ausholen. Ich hoffe, der Post (oder heisst es das Post?) wird trotzdem gelesen.
Ich fahre einen 206 Tendance 110, den ich im April 2002 neu gekauft habe. Nach gut einem Jahr stellte sich ein lautes Geräusch im Motorbereich, Vorderachse ein. Damit bin ich natürlich sofort zu meinem PUG-Händler. Auf die Schnelle konnte nichts gefunden werden. Danach war mein Auto noch einmal einen Vormittag lang bei diesem Händler, um den Fehler zu lokalisieren. Leider ohne Erfolg. Man sagte mir aber zu, dass man auf Garantie ein paar Lager tauschen werde und man hätte die Vorderachse nochmals nachgezogen. Dann tat sich nichts mehr. Als ich nochmals nachfragte, hiess es dann, man hätte das Problem ja nicht lokalisieren können.
In der Zwischenzeit hatte ich im Februar einen kleinen Unfall auf der Autobahn. Habe die Leitplanke seitlich erwischt, weil ich einem hinter mir kommenden Fahrzeug Platz gemacht habe. Normalerweise sollte das auch kein Problem sein. Auch nicht bei höheren Geschwindigkeiten.
Ich schrieb an PUG Saarbrücken einen Brief, dass ich nicht akzeptiere, dass dieser Fehler noch nicht auf Garantie geregelt wurde und ich dies auch nach Ablauf der Garantiezeit verlangen werde. Daraufhin bekam ich nur eine lapidare Antwort, dass man das aus Saarbrücken nicht beurteilen könne, und ich mich an meinen PUG Händler wenden solle.
Da das Problem stärker wurde, und ich nun auch auf der Autobahn ab 180km/h das Gefühl hatte, das Auto würde vorne "wegschwimmen" ging ich wieder zum Händler. Nach einer weiteren Probefahrt, gestand er mir zu, dass das Auto beim Beschleunigen versetzt und das nicht normal sei. Aber man hätte ja schon gesucht und nichts gefunden. Trotzdem kam das Auto in die Werkstatt. Schlussendlich stellte sich ein gebrochener, unterer Querlenker als Ursache für die Probleme heraus. Darüber war ich doch etwas schockiert.
Mittlerweile gehe ich davon aus, dass ich meinen Unfall auf der Autobahn nicht gehabt hätte, wenn dieses Problem beim ersten Mal erkannt und behoben worden wäre. Kann ich Peugeot damit (teil)verantwortlich machen und Schadensersatz fordern? Meine SB bei der Vollkasko ist rel. hoch, den höheren Vers.-Beitrag im nächsten Jahr habe ich zu tragen und im Prinzip alles wegen einer Schlamperei. Was würdet ihr mir raten? Direkt zur Rechtschutzversicherung? Erst einen Brief an PUG? Denn ganz normal ist das ja wohl nicht.
Vielen Dank für Eure Tipps.
Axel