Moin,
also der 1,0er müsste ein Alublock sein, was wiederrum nasse Laufbuchsen zur Folge hätte. Das bedeutet für Dich, dass die Laufbuchsen sich lösen würden, wenn man die Kurbelwelle bei demontiertem Kopf durchdrehen würde.
Also unbedingt den Motor -vor- der Demontage des Kopfes schon auf OT drehen (eigentlich eh klar). Wenn der Zahnriemen nicht gewechselt werden soll, macht es Sinn, den Zahnriemen am Nockenwellenrad mit ein paar Kabelbindern zu fixieren, damit spart man sich dann das genaue Auflegen des Riemens.
Man kann sowohl Nockenwellensimmering, als auch Kurbelwellensimmering im eingebauten Zustand wechseln. Wenn der Kurbelwellensimmering gewechselt werden soll, sollte man die Riemenscheibe noch vor der Demontage des Kopfes lockern, falls man mit der Fixierung der Kurbelwelle abrutscht und den Motor ein Stück durchdreht.
Verbrauchmaterial:
Ventildeckeldichtung - ist zwar ne Gummidichtung und damit nicht austauschpflichtig, sifft aber bei den TU-Motoren eh meistens schon
entweder Auslasskrümmerdichtung oder Dichtung zwischen Krümmer und Kat, je nachdem wo man das Ding halt abschraubt
evtl neue Zylinderkopfschrauben: weiß jetzt nicht, wie es beim 1,0er aussieht, manchmal dürfen die wiederverwendet werden, wenn die nicht länger als xyz xm sind
Mehr fällt mir grad nicht ein, was aber nicht heißen soll, dass hier auch wirklich alles wichtige steht ;-)
Greetz
RR
>Hi!
>Habe schon die Suche benutzt, abe wollte jetzt nochmal speziell für den kleinen 106 1.0 Fragen!
>Müssen für eine Bekannte die Zylinderkopfdichtung am 106 wechseln!
>Welche Probleme gibt es?
>Mein Vater meinte, bei manchen franz. Autos seien die Zylinder nicht festgeschraubt und lösen sich beim Abheben des Kopfes?
>Braucht man Spezialwerkzeug? Welche Teile alles auswehcseln?
>Gibt es vielleicht eine Anleitung?
>Also bitte helft uns
>Ciao