Fahrtechnikkurse, immer mehr Damen dabei :-) find ich gut

Die wohl interessanteste Kategorie. Ihr habt Probleme mit Eurem Peugeot? Die Werkstatt weiss mal wieder nicht weiter? Das Handbuch gibt auch nichts mehr her? Na dann, stellt Eure Frage hier rein.
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RCC1
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Fahrtechnikkurse, immer mehr Damen dabei :-) find ich gut

Beitrag von RCC1 » Do 03.10.02 15:39

Immer mehr Frauen bei Fahrsicherheitstrainings


Immer mehr jüngere Frauen melden sich zu Fahrsicherheitstrainings an. Insgesamt überwiegen bei diesen Kursen zwar die Männer, das liege aber daran, dass sie - oft in ihrer Funktion als Vertreter - von ihren Firmen hingeschickt werden.





"Bei den Einzelanmeldungen sind Frauen in der Altersgruppe unter 30 Jahren aber in der Überzahl", berichtete Franz Wurz, Geschäftsführer der ÖAMTC-Fahrsicherheitszentren im Gespräch mit der APA.


Junge Männer glauben an "Rohkraft"


In vielen Köpfen ende das Lernen mit der Führerscheinprüfung. "Dabei fängt das autofahrerische Weiterbilden zu diesem Zeitpunkt erst an", so Wurz. Gerade junge Männer "wissen es oft besser." Sie glauben, alles mit "Rohkraft" machen zu können. Doch irgendwann erreichen auch sie die physikalische Grenze auf den Straßen. Frauen seien feinfühliger und passen auch bei den Kursen besser auf.





Weniger "Sicherheitsbewusstsein" bei Männern


Frauen unter 30 absolvieren die Kurse freiwillig, während die jungen Männer meistens von ihren Eltern "zwangsgeschickt" werden, so Wurz. Ein Sicherheitsbewusstsein entwickeln die "Herren Autofahrer" oft erst dann, wenn sie älter werden. Viele haben dann schon Familie und sind nicht mehr so draufgängerisch. Das wirkt sich auch auf die Fahrsicherheitstrainings aus: "Das Verhältnis Frau-Mann ist bei den Einzelanmeldungen dann 50 zu 50", sagte Wurz.











In den Fahrsicherheitstrainings wird unter anderem das Verhalten auf rutschiger Straße, bei Karambolagen und im Fall einer Notbremsung geübt. Und: "Etwas weniger an Geschwindigkeit bringt ein Vielfaches an Sicherheit", erklärte Wurz.

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RCC1
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rwer von euch hat schon mal einen gemacht, ich find die ganz gut

Beitrag von RCC1 » Do 03.10.02 15:45

aber immer mit dem eigenen auto machen wäre besser

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Phil206RC
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ich! antischleudertraining, bremstraining und...

Beitrag von Phil206RC » Do 03.10.02 17:40

einfach die grenzen kennenlernen. war spassig!


kanns jedem neulenker empfehlen! ich habs nen monat nachdem ich meinen schein hatte gemacht...!


greetz Phil

Red Runner
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hab auch schonmal sowas gemacht...

Beitrag von Red Runner » Do 03.10.02 18:09

...und muss sagen, dass es nach meinem Motorumbau die größte Geldverschwendung meines Autofahrerlebens war (ADAC-Sicherheitstraining).


Ich hatte das Training gemacht, als ich etwa 2J den Führerschein hatte und es hat mir wirklich nichts gebracht. Man sollte allerdings dazusagen, dass ich mich schon vorher aktiv mit Fahrphysik beschäftigt habe, womit ich nicht meine, das Auto in irgendwelche haarsträubende Situationen zu bringen, sondern dass ich die theoretischen Hintergründe erfasst habe.


1) Bremstraining, also Vollbremsung aus, ich glaube, 50km/h: "Sie werden feststellen, dass die meisten falsch bremsen und das Pedal gar nicht voll treten und somit wertvolle Meter verschenken". Aha, wenn er das sagt... Also beschleunigt, kurz konstant gefahren und dann rein in die Eisen. Klasse, wirklich aufregend, erschreckend allerdings, dass seine Aussage auf die anderen Teilnehmer wirklich zutraf.


2) Slalomfahren (die Pilonen wurden zum Schluss immer etwas enger): "Fahren Sie die zunächst mal mit 40km/h durch und steigern Sie sich nach und nach um 5 km/h" OK, macht ja Sinn, das ganze erstmal langsam anzufangen. Bei 60km/h immernoch kein bißchen Arbeit der Reifen im Lenkrad zu spüren, also mal nachgefragt, wie schnell wir den werden sollen. "Also wenn Sie 65km/h schaffen, dann sind Sie schon sehr, sehr gut". Ok, zum Schluss warens 72... Also entweder baut Peugeot Fahrwerke, die -deutlich- besser als die der Konkurrenz sind oder die Aussage 65 war einfach kompl daneben.


3) Auf der Gleitbahn um eine Kurve, dabei bewusst durch Einsatz von Fuß- und Handbremse falsch reagieren: Also (zu schnell) rein in die Kurve, gebremst, Auto rutscht geradeaus und das wars dann. Ach, das Auto rutscht geradeaus, wenn alle Räder blockieren? Wow! Dann nochmal rein in die Kurve, Handbremse, man dreht sich raus, naja, hat wenigstens mal Spaß gemacht :-)


4) Die Krönung des Tages, die Ausweichgasse: Nachdem ich mit 70 durch die Gasse bin und wiedermal kein Abrieb der Reifen zu spüren war, dacht ich, ok, jetzt lenkst Du mal bewusst falsch, so dass sich das Auto aufschaukelt und dann gucken wir mal, ob wir das noch abgefangen kriegen. Also rein in die Gasse, nach links ausgewichen und direkt danach schön weich nach rechts gelenkt (schöner kann man ein Auto kaum aufschaukeln lassen), Heck kommt rum, also Kupplung treten, gefühlvoll gegenlenken und.... genau, ich bin sogar noch wieder durch die Gasse gekommen.


Fazit: Wer sich ernsthaft ein wenig mit der Fahrphysik beschäftigt hat, der kann sich ein solches Training echt schenken. Die einzige Lehre, die ich daraus gezogen habe: Der Großteil der Autofahrer ist sowas von dämlich, halte bloß Abstand zu denen (nicht in der Lage, eine Vollbremsung durchzuführen, beim Lenken wird nach einer Viertelumdrehung umgegriffen, "Wenn ich zu schnell in ne Kurve fahre, muss ich die Handbremse ziehen, damit ich sie noch schaffe", "Wenn ich eine Kurve doppelt so schnell durchfahre, werden die Fliehkräfte wohl so 50% steigen" usw.)


Greetz


RR


PS: Der ganze Text hört sich vermutlich äußerst arrogant selbstherrlich an, dazu sollte ich vielleicht noch folgendes erwähnen. Der Fahrtrainer fragte ganz am Anfang die Teilnehmer, was sie den vom Training erwarten. Meine Antw: "Ich halte mich für recht fit, was die Fahrtechnik angeht und hoffe, dass mir hier und jetzt Grenzen aufgezeigt werden, bevor ich diese auf der Straße suche" und dann fahre ich den Slalom satte 7km/h schneller, als "sehr sehr gut" und das ganze auf billigen Winterreifen.......





>aber immer mit dem eigenen auto machen wäre besser

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pongi
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re: hab auch schonmal sowas gemacht...

Beitrag von pongi » Do 03.10.02 19:52

Ich kann dir nur recht geben. der text könnte von mir stammen. ich habe einen kurzs gemacht als ich meinen Schein ca. 2jahre lang hatte. ich hab leute gesehen die seit 20-30 jahren ihren schein haben und immer noch nicht instinktiv reagieren konnten. und wenn sie es taten war es falsch. viele waren selbst mit ABS,ESP,TC,etc.. überfordert.


Das hat mir die wahren gefahren im strassenverkehr gezeigt. dsa sind nicht meine grenzen, sonder die der anderen verkehrsteilnehmer!!

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re: hab auch schonmal sowas gemacht...

Beitrag von vulkanus » Do 03.10.02 21:22

>PS: Der ganze Text hört sich vermutlich äußerst arrogant selbstherrlich an, dazu sollte ich vielleicht noch folgendes erwähnen. Der Fahrtrainer fragte ganz am Anfang die Teilnehmer, was sie den vom Training erwarten. Meine Antw: "Ich halte mich für recht fit, was die Fahrtechnik angeht und hoffe, dass mir hier und jetzt Grenzen aufgezeigt werden, bevor ich diese auf der Straße suche" und dann fahre ich den Slalom satte 7km/h schneller, als "sehr sehr gut" und das ganze auf billigen Winterreifen.......


*lol*


Nee, das hört sich weniger arrogant, eher lustig an :)


Ich möchte zwar so ein Fahrtraining machen (hab noch nie eins gemacht), hab aber derzeit absolut keine Zeit dazu. Es sei denn es macht jemand ab 21:30 Uhr so nen Kurs (ja, richtig geraten, ich bin grade heimgekommen...) ;)


mfg vulkanus

Nora

re: hab auch schonmal sowas gemacht...

Beitrag von Nora » Fr 04.10.02 09:20

Ich hatte mir den Fahrtechnikkurs in Teesdorf auch etwas anders vorgestellt... Der Slalom war voll fürn Hugo, das Bremstraining war - naja - geht so würd ich mal sagen. Das Einzige was mir getaugt hat war die Drehscheibe im Boden. Das war echt lustig. Ich hatte damals nur leider das Problem dass bei meinem Auto die Spur komplett verstellt war, so hatte ich natürlich zeitweise meine Probleme *g* - vor allem bei den Schleuderübungen...

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