Eigenbau-Turbo

Die wohl interessanteste Kategorie. Ihr habt Probleme mit Eurem Peugeot? Die Werkstatt weiss mal wieder nicht weiter? Das Handbuch gibt auch nichts mehr her? Na dann, stellt Eure Frage hier rein.
boese16v

re: Eigenbau-Turbo

Beitrag von boese16v » Fr 16.04.04 22:31

Krank die hauen da einfach ne 5 Düse ran und dann isses das? is ja extrem krank ;D ich mach mir gedanken mit nem microcontroller das Gemisch zu regulieren und andere machen an den Volllastkontakt die 5 Düse dran +grml...


Naja schonmal gute Info ! Mal sehen was auf meinem Gebastel wird (hab heut schon n paar nette Tests gemacht, mehr gibs ja bald auf meiner Webseite zu sehen =)))...


Der Turbo wird dann aber n extrem heisses exemplar :) Vollgasfest wirds eh nich... aber egal, der soll ja auch nur losgehen ;D


Jan Böse


>servuz jan,


>also was ich so weiss is die einfachste und effektivste art is mit ner 5. einspritzdüse.


>mach nen microschalter an die drosselklappe und schalt die 5. düse in reihe oder serie, weiss net genau wie. scheiss elektrik ;)


>wenn du jetzt vollgas gibst pumpt die 5. düse halt auch mehr rein...


>könntest ja auch anstatt der 5. düse deinen micrcontroller an den microschalter an der drosselklappe anschliesen sodas bei vollgas z.b. die doppelte menge eingespritzt wird oder so.


>beim turbotechnics umbau machen die das so mit ner 5. düse direkt nach der drosselklappe.


>wegen der verdichtung: nimm doch 2 dichtungen oder lass dir aus edelstahlblech doch ne platte lasern, die die form der dichtung hat. macht z.b. rothe motorsport und auch mft-berlin bei den ganzen vw-turboumbauten. klingt am einfachsten und effektivsten...


>viel glück


>boris


>Moin,


>>Mal ne paar blöde Fragen.


>>Will mir n Turbomotor selbst bauen (bitte keine Diskussionen über die Haltbarkeit :))... Möchte das originale Steuergerät beibehalten und mit einem Microcontroller die Einspritzzeiten erhöhen. Nun meine Fragen:


>>1.) Wenn man zB. 100 km/h fährt und hinter der Ansaugbrücke Unterdruck herscht (man also 1/4 Pedalstellung hat), kann man dann Serien-Menge einspritzen (praktisch den Impuls einfach weitergeben der vom Steuergerät kommt), oder ist das dann trotz des Unterdrucks zu mager?


>>2.) Wenn man jetzt zB. von 100 km/h das Pedal durchlatscht, somit auch Überdruck hinter der Drosselklappe herscht (zB. 0,6 bar), wollte ich die Einspritzzeiten mit nem dazwischengeschaltetem Microcontroller einfach erhöhen, wobei man im schlimmsten fall, wenn das Gemisch viel zu mager wird, die Einspritzventile einfach dauerhaft offen lässt ;)))


>>(Der Microcontroller überwacht Lambdawert und Druck hinter der Drosselklappe).


>>Wahrscheinlich hilft da wirklich nur ausprobieren wie sich das alles verhält... Das wichtigste scheint wirklich zu sein, die lambda werte gut im Auge zu haben, oder sollte zumindest der Microcontroller haben, und wenns trotz längerer oder dauerhaften Einspritzungen zu mager wird, dass das ding alarm schlägt.


>>Zum Thema Verdichtung runter beim XU9JAZ Motor: Gibs da andere Kolben um die Verdichtung auf nen vernünftiges Mass zu bekommen? (8,0 bis 8,5 / 1)...


>>Gruss


>>Jan

funky_kowal

nix neues ,) (o.t)

Beitrag von funky_kowal » Fr 16.04.04 23:14

kein Text

Aron
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re: warum gehst nicht an den Benzindruck?

Beitrag von Aron » Fr 16.04.04 23:33

>Kann denn die recht einfache Motronic M1.3 das noch einigermaßen regeln? weil wenn man halbgas gibt entsteht ja hinter der drosselklappe schon überdruck und das Gemisch magert ab....


>>und andere Düsen z.b. vom XU10j2te...


>>weil Teillast und so ist egal, das regelt die Lambda nach und halt auf


>>Volllast auf Lambda 0,75-0,8 abstimmen


hmm, das ist ne gute frage, das Ding hat ja kein Drosselklappenpoti, bei


den neueren würde das viel einfacher ausfallen, naja aber übern Benzindruck


würde es dennoch gehen, ich würde mit nen elektronisch regelbaren


Druckregler zulegen (ähnlich CR-Diesel) und dann über nen Poti am


Gaspedal im oberen Pedalbereich den hoch drehen, irgendeine Steuerung


brauchst eh für den Lader, denn nen einfacher Waste-Gate bei nem


Benzinmotor??


mfG,,,Aron

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Kris
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re: Eigenbau-Turbo

Beitrag von Kris » Sa 17.04.04 11:42

hallo jan,


ich kann dir dazu ja mal erzählen, was an gunabulls umgebautem JAZ verbaut wurde.


die maschine hat er mit ner 2mm-zwischenplatte und 2 kodis auf ca. 7,5:1 gebracht. war auch nötig, denn der KKK-lader ist eigentlich viel zu gross und haut mit 1,2 bar rein.


das mit den 2 kodis ist mit den laufbuchsen auf dauer nicht haltbar, ich hab ihm daher geraten einfach nen DFZ-kopf auf den DKZ draufzumachen, damit kriegt er ca. 8:1 verdichtung hin, ohne grosse verrenkungen zu machen. ob das dann aber trotzdem nicht anfällig wird (buchsen kippen) weiss ich nicht, ich würde nur gussblöcke zum turbo umbauen.


bei dem auto wurde eine 5te düse verbaut und ein zusatzsteuergerät, wobei das ganze aber eine echt brutale charakteristik hat, der TCT ist da wesentlich geschmeidiger.


was das sinnigste wäre: eine komplette TCT-elektronik zu verbauen oder ne VW-digifant von nem G-lader-auto ...


gruss, kris


>Moin,


>Mal ne paar blöde Fragen.


>Will mir n Turbomotor selbst bauen (bitte keine Diskussionen über die Haltbarkeit :))... Möchte das originale Steuergerät beibehalten und mit einem Microcontroller die Einspritzzeiten erhöhen. Nun meine Fragen:


>1.) Wenn man zB. 100 km/h fährt und hinter der Ansaugbrücke Unterdruck herscht (man also 1/4 Pedalstellung hat), kann man dann Serien-Menge einspritzen (praktisch den Impuls einfach weitergeben der vom Steuergerät kommt), oder ist das dann trotz des Unterdrucks zu mager?


>2.) Wenn man jetzt zB. von 100 km/h das Pedal durchlatscht, somit auch Überdruck hinter der Drosselklappe herscht (zB. 0,6 bar), wollte ich die Einspritzzeiten mit nem dazwischengeschaltetem Microcontroller einfach erhöhen, wobei man im schlimmsten fall, wenn das Gemisch viel zu mager wird, die Einspritzventile einfach dauerhaft offen lässt ;)))


>(Der Microcontroller überwacht Lambdawert und Druck hinter der Drosselklappe).


>Wahrscheinlich hilft da wirklich nur ausprobieren wie sich das alles verhält... Das wichtigste scheint wirklich zu sein, die lambda werte gut im Auge zu haben, oder sollte zumindest der Microcontroller haben, und wenns trotz längerer oder dauerhaften Einspritzungen zu mager wird, dass das ding alarm schlägt.


>Zum Thema Verdichtung runter beim XU9JAZ Motor: Gibs da andere Kolben um die Verdichtung auf nen vernünftiges Mass zu bekommen? (8,0 bis 8,5 / 1)...


>Gruss


>Jan

boese16v

re: Eigenbau-Turbo

Beitrag von boese16v » Sa 17.04.04 11:50

>hallo jan,


>ich kann dir dazu ja mal erzählen, was an gunabulls umgebautem JAZ verbaut wurde.


>die maschine hat er mit ner 2mm-zwischenplatte und 2 kodis auf ca. 7,5:1 gebracht. war auch nötig, denn der KKK-lader ist eigentlich viel zu gross und haut mit 1,2 bar rein.


yo ich wollte den KKK-03 Lader nehmen, der is auch im 1,8T drin.


>das mit den 2 kodis ist mit den laufbuchsen auf dauer nicht haltbar, ich hab ihm daher geraten einfach nen DFZ-kopf auf den DKZ draufzumachen, damit kriegt er ca. 8:1 verdichtung hin, ohne grosse verrenkungen zu machen. ob das dann aber trotzdem nicht anfällig wird (buchsen kippen) weiss ich nicht, ich würde nur gussblöcke zum turbo umbauen.


wär ne massnahme mit dem DFZ-Kopf, nur sind da die Ventile ja auch kleiner nä? Naja beim Turbo egal +ggg...


>bei dem auto wurde eine 5te düse verbaut und ein zusatzsteuergerät, wobei das ganze aber eine echt brutale charakteristik hat, der TCT ist da wesentlich geschmeidiger.


haste ne Ahnung wann die 5 Düse angesteuert wird? wirklich nur bei volllast? (wie bei den Turbo-Technics umbauten?)... Mit nem Microcontroller kann ich ja auch Problemlos lambda-werte überprüfen, ladedruck und drosselklappenstellung... damit will ich auch das Wastegate am lader steuern, um den Ladedruck im Rahmen zu halten...


>was das sinnigste wäre: eine komplette TCT-elektronik zu verbauen oder ne VW-digifant von nem G-lader-auto ...


naja ne Digifant wär schon gut, die TCT-elektronik ist ja mehr als selten, und wenn nur sehr teuer.


Aber die Lösung mit der 5 Düse gefällt mir ganz gut =)))... dann kann ich wenigstens mal wieder coole Elektronik basteln hehe...


Was meinste mit der charakteristik?


>gruss, kris


>>Moin,


>>Mal ne paar blöde Fragen.


>>Will mir n Turbomotor selbst bauen (bitte keine Diskussionen über die Haltbarkeit :))... Möchte das originale Steuergerät beibehalten und mit einem Microcontroller die Einspritzzeiten erhöhen. Nun meine Fragen:


>>1.) Wenn man zB. 100 km/h fährt und hinter der Ansaugbrücke Unterdruck herscht (man also 1/4 Pedalstellung hat), kann man dann Serien-Menge einspritzen (praktisch den Impuls einfach weitergeben der vom Steuergerät kommt), oder ist das dann trotz des Unterdrucks zu mager?


>>2.) Wenn man jetzt zB. von 100 km/h das Pedal durchlatscht, somit auch Überdruck hinter der Drosselklappe herscht (zB. 0,6 bar), wollte ich die Einspritzzeiten mit nem dazwischengeschaltetem Microcontroller einfach erhöhen, wobei man im schlimmsten fall, wenn das Gemisch viel zu mager wird, die Einspritzventile einfach dauerhaft offen lässt ;)))


>>(Der Microcontroller überwacht Lambdawert und Druck hinter der Drosselklappe).


>>Wahrscheinlich hilft da wirklich nur ausprobieren wie sich das alles verhält... Das wichtigste scheint wirklich zu sein, die lambda werte gut im Auge zu haben, oder sollte zumindest der Microcontroller haben, und wenns trotz längerer oder dauerhaften Einspritzungen zu mager wird, dass das ding alarm schlägt.


>>Zum Thema Verdichtung runter beim XU9JAZ Motor: Gibs da andere Kolben um die Verdichtung auf nen vernünftiges Mass zu bekommen? (8,0 bis 8,5 / 1)...


>>Gruss


>>Jan

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Beitrag von Speedy » Sa 17.04.04 16:29

Der S16 Turbo - Umbau ist schon enorm

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