> madmat schrieb:
>
> > Aber bleiben wir lieber bei "Don't feed the Trolls", schade, daß die auch schon hier sind,
> > Gruß
> > Lieke
>
> nun mal ruhig....
Bin ich.
> er hat doch absolut recht, derartige preispolitik eines quasi-monopolisten verursacht nunmal die verstärkte nutzung von alternativen
verursacht und fördert vor allem. Auch ich denk ja über Erdgas im Auto nach. Aber wohin?! Damit sich's lohnt muß schon'n großer Tank her.
> aber irgendwie kann der sprit ja immer noch nicht teuer genug sein wenn es leute gibt die gut und gerne bereit sind 1.20?-1.30? für irgendein Wunderbenzin in den alten Jetta zu kippen, den sie bis zur Tanke wahrscheinlich schieben mussten.
Das's ja deren Problem, MIR tut tanken jedesmal weh, auch OHNE Wunderbenzin
> was glaubt ihr was v-power war ? nix weiter als ´ne testrakete, um schmerzgrenzen auszuloten. und wenn 10% der autofahrer FREIWILLIG 15-20c mehr zahlen, dann tuts der Rest zu 99% unter druck ebenfalls.
Das mit dem ausloten ist'n guter Ansatz
> und JA- die meisten leute nutzen ihr auto angesichts der akuten verknappung der resourcen viel zu intensiv, die berühmten - "ma eben kippen holen / zu mcdonalds / einfach nur so"-fahrten kennt wohl jeder im bekanntenkreis.
Ja, aber heißt ja net, das ich's auch so mache
> klar isses ärgerlich für die die beruflich oder sonstwie aufs fahren angewiesen sind, aber das sind erfahrungsgemäss die groundbreaker für neue technologien (erdgas, biodiesel, wasserstoff) - whatever....
>
> auch wenn ich (als student) im sommer lieber öfter mitm CTi fahren würde - die Strecken Wismar <-> Rostock 2x wöchentlich und in der Woche zur Uni täglich werden schön mitm Fahrrad abgehalten.
Zur Uni seh ich ein, alles andere macht ja auch keinen Sinn. Aber
67 km 2x die Woche mit'm Rad. Das find ich beeindruckend.
> hat auch den tollen nebeneffekt des NICHT-FETTwerdens
Kenn ich
> also alles in grenzen-klar isses blöd, aber leute die alternativen in erwägung ziehen als trolls hinzustellen is albern....
Moment. In meinen Augen ist's Unterschied, ob man ernsthaft Alternativen aufzeigt und in Erwägung zieht, oder ob man so tut, als hätte man das Rad neu erfunden. Und'n kurzer Kommentar man solle doch lieber Rad fahren und zu Fuß gehen, ist in meinen Augen nicht das sinnige Aufzeigen von Alternativen.
Ich bin der Auffassung soweit sollte schon jeder denken können, daß die Fahrt zur Uni, oder zum Supermarkt, oder, oder, oder...
So'n Kleinkram halt durchaus auch mit'm Rad, zu Fuß, oder ÖPNV zu tätigen ist.
Ich hab aber durchaus auch ein Problem damit, wenn andere meinen so tun zu müssen, als seien sie die ersten, die so eine durchschlagende Idee hätten, wie zu Fuß zu gehen.
Vielleicht bin ich auch mit'm falschen Fuß aufgestanden, aber mir ist das Thema einfach zu ernst, als das ich da Bock auf'n "lustigen" Kommentar hab.
Gruß
Lieke