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von kris » Sa 21.12.02 17:07
...selbst 200 stunden wären noch wenig für einen umbau, denn es hängt schon sehr viel arbeit dran, wenns gut werden soll.
erstmal ist es ein schweine-aufwand, das ganze am stück abzubekommen, kann sein, dass es übelst verklebt ist und dazu genietet, dann kann man erstmal nieten suchen, diese aufbohren, dann die verspachtelten stellen aufflexen und dann kriegt man die teile immer noch nicht sauber ab, wenn wie z.b. beim turbo2-satz schweller dranlaminiert sind. da heisst es dann wohl oder übel den einen und anderen sauberen schnitt machen, damit der kram überhaupt in teilen abgeht.
dann muss man die teile evtl. überarbeiten, risse und sprünge nachbessern, dann das aufzubauende fahrzeug abrüsten, die kotflügel runter, die hinteren weiten, den untergrund zum laminieren vorbereiten, die anbauteile einpassen (205 ist nicht gleich 205, mehrere millimeter toleranz sind üblich), dann auflaminieren, innen-radhäuser einpassen (das ist der aufwendigste teil eines breitbaus, die verbindung mit der karosse unterhalb des GFK, damit es technisch perfekt und v.a. stabil wird, und die karosse nicht davonrottet, weil der GFK-kram nur drübergestülpt ist) zu diesem zeitpunkt solte man auvch schon doe entsprechende rad/reifen-kombi dahaben um evtl. engstellen auszuloten und gleich anzupassen.
dann kommt das oberflächen-bearbeiten, spachteln, übergänge verarbeiten, grundieren, nachspachteln, mehrmals schleifen, allein die vorarbeit zur lackierung dauert ne gute woche.
aber wenn man sowas richtig macht ist es natürlich der bringer und man hat schon beim aufbau ne menge spass und jedesmal ein grinsen, wenn man nur draufschaut;-)))
grüsse, kris