Die Zahl der Autoeinbrüche nimmt zu. Pro Monat werden inzwischen allein in Niederösterreich rund 500 Autos aufgebrochen. Es werden aber nicht mehr die Türen "geknackt", sondern der Funkcode des Autoschlüssels wird kopiert, um dann per Laptop in den Pkw zu gelangen.
Per Mausklick gelangt der Dieb ins Auto
Die Autodiebe arbeiten mit einer neuen, raffinierten Methode. Sie kopieren den Code der Funkfernbedienung des Autos. Wenn ein Autobesitzer seinen Wagen per Funk und nicht mit dem Schlüssel versperrt, kann ein mit Computer und entsprechendem Programm ausgestatteter Einbrecher die Funksignale aufschnappen.
Sie werden im Laptop gespeichert. Per Mausklick könne der Wagen dann geöffnet werden, erklärt der ÖAMTC:
"Es ist natürlich so, dass viele Leute elegant von 100 Meter Entfernung das Fahrzeug schließen, dadurch auch nicht sicher wissen, ob sich andere Leute beim Fahrzeug befunden haben. Da ist es für einen potenziellen Einbrecher sehr leicht möglich, diese Signale abzuhören."
Versicherung zahlt nichts
Die Täter könnten das Auto ausräumen, ohne eine Spur zu hinterlassen - und dafür gebe es auch keinen Versicherungsschutz
"Das Problem dabei ist ja, dass die Versicherung nur dann bezahlt, wenn aufgebrochen wird. Aufbrechen heißt, durch Anwendung von Gewalt die Türe aufbrechen oder die Scheibe einschlagen. Das ist hier nicht der Fall. Deswegen gibt es auch keinen Versicherungsschutz."
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