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von Aron » Mo 14.07.03 22:34
>Moin!
>Ich mein, abgesehen davon, dass wir hier nicht von konstanten Widerständen reden, sondern von Halbleitern, ist bei Widerständen so, dass bei einer Parallelschaltung über beide Widerstände etwas Strom fließt.
>Beispiel:
>R1 und R2 werden bei 10V parallel geschaltet. R1 habe 100Ohm, R2 200Ohm. Dann werden über R1 100mA und über R2 50mA fließen.
soweit alles richtig :-)
mit der Flussspannung von 4,1 und 3,9v hast schon ganz gut
beschrieben, in diesem extremen Fall würden über die LED1 wohl nurnoch
2mA oder so fließen und über die andere 38mA , das ist ja das
ganze Problem weil Halbleiter eigentlich keinen Innenwiderstand haben
sondern ser Strom einzig und alleine durch die Stromzuführung
(Widerstand) begrenzt wird
anderes Beispiel, es gibt Referenzelemente von z.B. 1,235v (sowas habe
ich früher bei meinen Netzteilen als Ref benutzt)
auf jeden Fall halten diese Teile von 0,5mA bis 20mA den exakten
Spannungswert , jedoch streuen die mal gerne von 1,25-1,1v
jetzt kann man sich vorstellen das hier das eine Ref element
nahezu null Strom abbekommen würde
selbes Prinzip LEDs jedoch nicht ganz so kritisch
daher sollte man auch nicht bei Widerständen sparen, diese Teile
kosten paar Cent und es ist gescheid gemacht
mal abgesehen davon, bei 8v Spannungsabfall und 20mA einer LED hätte
so ein Widerstand nen Leistungsverlust von 0,16W , die normalen
kleinen Widerstände sind aber nur 0,25w also ist schonmal vom
Widerstand sowas schlecht möglich, bei zu hohem Strom kann der
abbrennen = gefährlich und lange macht der das nicht mit , nach einigen
Betriebsstunden wird der braun und der Kohle/Metallfilm verabschiedet sich
mfG,,,Aron