Und wieder Erfreuliches vom Ralleysport

Die wohl interessanteste Kategorie. Ihr habt Probleme mit Eurem Peugeot? Die Werkstatt weiss mal wieder nicht weiter? Das Handbuch gibt auch nichts mehr her? Na dann, stellt Eure Frage hier rein.
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307HDi
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Und wieder Erfreuliches vom Ralleysport

Beitrag von 307HDi » So 21.04.02 18:41

Aus der AMS-hp:





Zypern: Peugeot demütigt Ford





Mit einem Doppelsieg von Peugeot und damit völlig überraschend endete die Rallye Zypern: WM-Leader Marcus Grönholm gewann vor Teamkollege Richard Burns und Tommi Mäkinen auf Subaru. Der Führende der letzen beiden Tage, Ford-Pilot Colin McRae, überschlug sich gleich mehrfach und wurde am Ende nur Sechster.














Nur 33 von zu Beginn noch 60 Teams starteten am Sonntag (21.04.) bei strahlendem Sonnenschein und später einsetzenden, schweren Gewittern in die nur mehr knapp 82 Kilometer der letzten sechs Sonderprüfungen der 3. Etappe der 30. Zypern-Rallye. Neben der Reifenwahl wurde die Nervenfrage zum entscheidenden Thema: Würde Ford-Star Colin McRae beim Angriff der Löwen-Truppe von Peugeot wie so oft schon seinem Spitznamen „ McCrash“ alle Ehre machen? Er machte.


Bereits beim Start war klar, daß Colin McRae auf seinem Focus und Markus Grönholm im Peugeot 206 WRC alles daran setzen würden, sich ihren ersten Sieg dieses Jahres in der Rallye-Weltmeisterschaft zu sichern. Von diesem Duell der beiden Führenden gedachten ihre härtesten Verfolger zu profitieren: Tomi Mäkinen (Subaru) sowie die zwei folgenden Peugeot-Piloten Richard Burns und Harri Rovanperä rechneten sich trotz ihrer bedeutenden Zeit-Rückstände durchaus noch Chancen aus.





Die Attacke der gesammelten Peugeot-Streitmacht auf den führenden Ford, der mit 26,2 Sekunden Vorsprung an der Spitze lag, erfolgte mit Wucht: In der Reihenfolge Rovanperä vor Burns und Grönholm meißelten die Löwen Bestzeiten in den Fels der ersten Sonderprüfung. Grönholm rückte Ford-Pilot Mc Rae, dem er sich vor dem Gewitter des Vortages schon auf bis 1,9 Sekunden genähert hatte, erneut bis auf 13,6 Sekunden nahe. Der Peugeot-Lenker Burns verringerte seinen Abstand zum vor ihm liegenden Mäkinen im Subaru von 10 auf 5 Sekunden. Rovanperä hingegen blieb treu hinter Burns.

















Auf den folgenden 12,8 Kilometern überschlugen sich dann allerdings nicht nur die Ereignisse: Mc Rae rollte zweimal kopfüber und mußte die folgenden gut neun Sonderprüfungs-Kilometer mit demolierter Lenkung bestreiten. Das kostete ihn fast eine Minute. Ford’s zweite Hoffnung, Markko Märtin , donnerte an sechsteer Stelle liegend auf den gleichen Felsen wie Mc Rae und überschlug sich ebenso. Manfred Stohl, zehnter im Gesamtklassement, hatte sich mit seinem privaten Ford schon 20 Kilometer vorher zehn Meter tief ins Aus gerollt.


Die übrig gebliebenen Ford Focus unter Carlos Sainz und Janne Tuohino kämpften mit jenen Servo-Lenkproblemen, die Ford schon die letztjährigen Schotter-Rallies vergällt hatte. Aber auch den anderen erging es nicht besser: Petter Solberg drehte seinen Subaru auf’s Dach und Kenneth Eriksson demolierte seine Skoda-Hinterachse an einem Felsbrocken.


Durch die Ereignisse wurde das Feld noch einmal kräftig durcheinandergewirbelt, so dass Grönholm bereits mit 50,5 Sekunden Vorsprung zum Mittags-Service antrat. Auch Armin Schwarz konnte sich zu diesem Zeitpunkt über seine Erfolge freuen: Mit einem achten, einem siebten und einem fünften Platz in den ersten drei Sonderprüfungen der letzten Etappe hatte er sich - trotz zweier Plattfüße – vom neunten auf den sechsten Platz im Gesamtklassement vorgeschoben.





Unter Ankündigung von gewittrigen Schauern machte sich das Restfeld von 32 Aktiven auf in die letzten 3 Prüfungen über 41 Kilometer. Solberg (Subaru) lieferte vor dem immer sicherer werdenden Panizzi (Peugeot) die erste Bestzeit, Burns (Peugeot) nahm Mäkinen im Verlauf 13 Sekunden ab und schob sich hinter Grönholm auf den zweiten Gesamtplatz. Armin Schwarz fiel kurzzeitig auf den 7. Gesamtrang hinter Solberg zurück und kämpfte sich aber wieder nach vorne. Grund: Der die letzten beiden Tage dominierende Colin Mc Rae hatte sich erneut überschlagen, seine Windschutzscheibe und damit auch zweieinhalb Minuten auf Solberg verloren.

















In der vorletzten Wertungsprüfung musste sich Richard Burns im Peugeot wieder Mäkinen im Subaru Impreza beugen, da die gefahrenen Zeiten direkt abhängig von den wechselnden Regenböen auf den verschiedenen Streckenabschnitten waren. Mit einem Vorsprung von nur 1,6 Sekunden steuerte Mäkinen die letzten neun Kilometer an - Burns gewissermaßen im Rückspiegel. Der amtierende Weltmeister blieb aber nicht dort, sondern nahm Mäkinen 3,8 Sekunden ab und wurde am Ende Zweiter. Rovanperä (Peugeot) kam auf den vierten Platz - die Brüder Panizzi wurden Zehnte. Kommentar des Peugeot-Chefs Corrado Provera: “Wir brauchen offenbar auch vor den nächsten Schotter-Rallies keine Sorgen zu haben.“


Sorgen sollte sich auch Armin Schwarz nicht machen, obwohl er seinen sechsten Platz noch an den am Ende ziemlich frustrierten Colin Mc Rae abtreten mußte: Statt eines Fahrer- und zweier Markenpunkte holte er wenigstens einen Konstrukteurs-Zähler für Hyundai





Greets, Andi

Larry

Peugeot und Schotter, ......

Beitrag von Larry » So 21.04.02 23:25

zwei Welten treffen aufeinander.

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