Nach sechs Jahren an der Spitze von Peugeot-Austria bekommt Jean-Yves Dossal ab Anfang Juni von der Konzernzentrale in Paris einen neuen Aufgabenbereich übertragen: Der 52-jährige wird erster Generaldirektor der neugegründeten Filiale des Werkes in diesem hoffnungsvollsten Markt der gesamten Automobilindustrie. Er übersiedelt im Sommer nach Peking.Als seinen Nachfolger hat der Konzern Jaque Comby nominiert.
In den letzten fünf Jahren erlebte Peugeot-Austria den größten Aufschwung seiner noch jungen Geschichte: In diesem Zeitraum hat sich die Präsenz von Peugeot in Österreich stark entwickelt – so konnte der Absatz um mehr als 70 Prozent gesteigert werden. Auch der Marktanteil profitierte von dieser Entwicklung: Mit 6,2 % erzielte Peugeot im März 2002 trotz einer angespannten Liefersituation des Werks den höchsten jemals erzielten Marktanteil in der elfjährigen Geschichte der Importeursniederlassung. Jean-Yves Dossal geht aber auch als der große Baumeister in die Geschichte von Peugeot-Austria ein: Er vollzog kurz nach seinem Amtsantritt den Spatenstich für die größte Investition von Peugeot hierzulande - den Neubau eines 180 Millionen Schilling teuren Importeurssitzes und Händlerstützpunktes in der Wiener Triesterstraße. Anfang 1998 ging dann die feierliche Eröffnung dieses Betriebs über die Bühne, und im Frühjahr 2000 erfolgte der Spatenstich für einen weiteren importeurseigenen Händlerbetrieb in der Wagramerstraße in Wien 22. Jaque Comby stammt aus Mittelfrankreich und ist verheiratet sowie Vater von fünf Kindern. Der Absolvent der Pariser Hochschule für Handel und Management ist seit 1967 bei der Gruppe beschäftigt. Nach diversen Stationen – unter anderem auch als Verkaufsdirektor in Südafrika - widmete sich Jacques Comby unter anderem dem Ausbau des Peugeot-Händlernetzes im ehemaligen Ostdeutschland. Vor seiner Übersiedlung nach Wien leitete er als Direktor die Diplomaten- und Zollfrei-Verkäufe von Peugeot in Paris
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