Rückrufaktion bei Toyota?
Japans größter Autohersteller Toyota Motor Corp könnte eigenen Angaben zufolge nach einem Rückruf von rund 421.500 Fahrzeugen in Japan auch weitere etwa 360.000 Autos weltweit zurückrufen. Toyota prüfe derzeit die Maßnahmen für die in Übersee verkauften Autos wegen möglicher Bremsleitungs- und Schaltungsdefekte, sagte Toyota-Sprecher Shinya Matsumoto am Dienstag in Tokio. Über die Kosten des Rückrufs machte Toyota zunächst keine Angaben.
Der betroffene japanische Kleinwagen "Vitz" wird in Europa unter dem Namen "Yaris" verkauft. Extreme Kälte und wiederholtes Starten und Stoppen auf schneebedeckten Straßen können zu Beschädigungen der Bremsleitungen führen und möglicherweise die Kontrolle über das Fahrzeuge verringern, teilte der Autohersteller mit.
Bei 24.279 von Juni 1999 bis Juni 2002 produzierten Fahrzeugen des Typs "Liteace" und "Townace" gebe es Probleme mit der Schaltung, teilte der Konzern weiter mit. Bisher wisse Toyota allerdings nichts von Unfällen auf Grund der möglichen Defekte.
Mitsubishi ruft Space Star zurück
Wegen eines möglichen Software-Fehlers im rechten Seitenairbag-Sensor ruft Mitsubishi Motors europaweit vorsorglich 41.846 Modelle des kompakten Space Star in die Werkstätten zurück.
Betroffen von dieser Maßnahme sind Space Star die zwischen Juni 1998 und Mai 2000 gebaut wurden. In allen später produzierten Modellen wurden aufgrund eines Modelljahrwechsels andere Sensoren verwendet.
In Österreich handelt es sich um 2471 Fahrzeuge, die für eine Produktverbesserung in die Werkstatt gerufen werden.
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