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von Obelix » Di 26.03.02 18:52
nicht einverstanden...
die dichtungen und schläuche in klimaanlagen sind auf ein bestimmtes kältemittel ausgelegt.
nun ist es so, dass z.b. r134a viel kleinere moleküle hat, die durch schläuche, die für r12gamacht sind im lauf der zeit durchdiffundiert.
das ist die eine seite.
das öl muss gewechselt werden, weil r134a nur für betrieb mit esterölen ausgelegt ist (z.b. dea triniton)
wenn man das öl nicht wechselt entsteht in der anlage ein belag, der sich aflux nennt und sämtliche ventile verstopft...
der filtertrockner ist eh ein verschleissteil, wie ein ölfilter auch, nur eben im pkw-bereich langlebiger als in grossen anlagen.
die dichtungen sind im material auch nicht auf esteröle ausgelegt, deshalbwürde ich schon aus gründen der ersparnis die dinger mitwechseln.
letztendlich ist nichts gewonnen, wenn man nach einiger zeit doch wieder in die werkstatt muss, um dann die anlage aufzumachen, die reparatur und wartungsarbeiten durchzuführen und dann zu zu spülen, trocknen und evakuieren, um sie dann komplett neu zu befüllen.
deshalb fahren viele kunden (so sie die möglichkeit haben) ins angrenzende ausland, wo r12 noch erlaubt ist. die bayerischen kältebetriebe können ein lied davon singen, deren kunden mit altanlagen fahren einfach kurz mal rüber in die tschechei. selbst in der schweiz, die doch sonst so vorbildlich ist, ist das ozonschädliche r12 noch erlaubt...
in deutschland darf man noch damit fahren, aber sobald wartungs- oder reparaturarbeiten fällig sind, die ein öffnen des kreislaufes erfordern MUSS umgerüstet werden.
alles klar?
obelix