OT: Taktventil, Lachgas,... (an die Turbokenner)

Die wohl interessanteste Kategorie. Ihr habt Probleme mit Eurem Peugeot? Die Werkstatt weiss mal wieder nicht weiter? Das Handbuch gibt auch nichts mehr her? Na dann, stellt Eure Frage hier rein.
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Motronix
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OT: Taktventil, Lachgas,... (an die Turbokenner)

Beitrag von Motronix » Do 01.04.04 16:01

Hi,


ich hab da mal ein ungewöhnliches Anliegen.


Zur Sache:


Ein guter Bekannter von mir fährt SuperMoto. Ne recht offene Klasse. Ausser einer Hubraumbegrenzung gibt es nicht viel. Auf der Suche nach etwas mehr Leistung, kam ihm der Gedanke Lachgas einzusetzen. Seine Idee... Der Motor wird über den Vergaser überfettet abgestimmt. In den Auspuffkrümmer wird eine Lambdasonde montiert und die Werte gemessen. Eine Elektronik (die ich bauen soll), soll die Lambdawerte auswerten und das überfettete Gemisch mit Lachgas anreichern bis die Lambdawerte passen. Er möchte also permanent (und nicht bloß auf Knopfdruck) mit Lachgas fahren. Soll für die paar Runden schon irgendwie gehen. Danach muß eben die Flasche neu gefüllt werden. Es soll auch nicht so heftig viel Leistung dabei rauskommen. So 15% würden schon reichen.


Soweit ich weiß sollte man Lachgas nur dann einspritzen, wenn man über 3000 U/min dreht und die Drosselklappe voll geöffnet ist. Jedenfalls ist das wohl beim Auto so. Ansonsten kann es zu einer heftigen Verpuffung im Ansaugtrakt kommen. Ich habe meinen Bekannten darüber schon aufgeklärt, aber er meint wenn wir die Lachgaszuleitung hinter den Vergaser montiert, wäre dort genug Sogwirkung um das Gas immer in den Zylinder zu bekommen. Mag sein...


Jetzt zur Steuerung...


Ich habe zuerst daran gedacht ein elektronisch regelbares Ventil zu verwenden, welches ich über eine kleine Schaltung, anhand der Lambdawerte stufenlos auf und zu steuern lasse. Leider habe ich bisher noch kein Ventil gefunden, dass diese Funktion erfüllen könnte. Alle die ich gefunden habe, können nur voll auf oder ganz zu. Ich bräuchte aber ein stufenloses für meine Zwecke.


Eine andere Lösung (und deshalb frage ich hier) wäre eine Art Taktventil zu verwenden, wie es für die Ladedrucksteuerung bei Turbomotoren verwendet wird, zu benutzen. Dieses Taktventil müßte ich dann mit einer Taktfrequenz (je nach Lambdawert) ansteuern. Wer kann mir näheres über den Aufbau und die Ansteuerung eines solchen Taktventils sagen?


Wer hat eine andere Idee?


Würde mich über Ratschläge, Infos etc. sehr freuen.


...und sagt mir nicht, dass ich bekloppt bin ;-) Das weiß ich doch


Bin für solche Aktionen immer zu haben *g*


Greetz Motronix

boraa
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re: OT: Taktventil, Lachgas,... (an die Turbokenner)

Beitrag von boraa » Do 01.04.04 17:54

servuz,


hab auch ne supermoto, aber für die strasse. hab auch schon das ganze standard programm hinter mir (kolben, nocke, kopf, flachschieber...).


ich hatte an nen turbo( geht net gut wegen der unregelmässigen abgassäule) oder kompressor(nur wohin damit?) gedacht.


die idee mit dem lachgas is net schlecht.


das problem mit dem taktventil vom turbo is, das es auch nur auf und zu macht. es lässt halt einfach je nach ansteuerung mehr oder weniger luft ab.


du müsstest doch nur die steuerung so aufbauen, das das ventil abhänig von dem lambdasignal getaktet wird. und für den leerlauf n mikroschalter an die gasbetätigung vom vergaser zum abschalten des systems.


ich werd mir nochma gedanken über den kompressor machen...


grüsse


boraa





>Hi,


>ich hab da mal ein ungewöhnliches Anliegen.


>Zur Sache:


>Ein guter Bekannter von mir fährt SuperMoto. Ne recht offene Klasse. Ausser einer Hubraumbegrenzung gibt es nicht viel. Auf der Suche nach etwas mehr Leistung, kam ihm der Gedanke Lachgas einzusetzen. Seine Idee... Der Motor wird über den Vergaser überfettet abgestimmt. In den Auspuffkrümmer wird eine Lambdasonde montiert und die Werte gemessen. Eine Elektronik (die ich bauen soll), soll die Lambdawerte auswerten und das überfettete Gemisch mit Lachgas anreichern bis die Lambdawerte passen. Er möchte also permanent (und nicht bloß auf Knopfdruck) mit Lachgas fahren. Soll für die paar Runden schon irgendwie gehen. Danach muß eben die Flasche neu gefüllt werden. Es soll auch nicht so heftig viel Leistung dabei rauskommen. So 15% würden schon reichen.


>Soweit ich weiß sollte man Lachgas nur dann einspritzen, wenn man über 3000 U/min dreht und die Drosselklappe voll geöffnet ist. Jedenfalls ist das wohl beim Auto so. Ansonsten kann es zu einer heftigen Verpuffung im Ansaugtrakt kommen. Ich habe meinen Bekannten darüber schon aufgeklärt, aber er meint wenn wir die Lachgaszuleitung hinter den Vergaser montiert, wäre dort genug Sogwirkung um das Gas immer in den Zylinder zu bekommen. Mag sein...


>Jetzt zur Steuerung...


>Ich habe zuerst daran gedacht ein elektronisch regelbares Ventil zu verwenden, welches ich über eine kleine Schaltung, anhand der Lambdawerte stufenlos auf und zu steuern lasse. Leider habe ich bisher noch kein Ventil gefunden, dass diese Funktion erfüllen könnte. Alle die ich gefunden habe, können nur voll auf oder ganz zu. Ich bräuchte aber ein stufenloses für meine Zwecke.


>Eine andere Lösung (und deshalb frage ich hier) wäre eine Art Taktventil zu verwenden, wie es für die Ladedrucksteuerung bei Turbomotoren verwendet wird, zu benutzen. Dieses Taktventil müßte ich dann mit einer Taktfrequenz (je nach Lambdawert) ansteuern. Wer kann mir näheres über den Aufbau und die Ansteuerung eines solchen Taktventils sagen?


>Wer hat eine andere Idee?


>Würde mich über Ratschläge, Infos etc. sehr freuen.


>...und sagt mir nicht, dass ich bekloppt bin ;-) Das weiß ich doch


>Bin für solche Aktionen immer zu haben *g*


>Greetz Motronix

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