Beitrag
von kris » Mo 27.01.03 20:37
.... denn die pumpe ist ja auch ein drehzahlabhängiges bauteil, wird ja direkt von der kurbelwelle über kette angetrieben.
es gibt fördervorgaben für neue motoren, da soll bei 9oo umdrehungen die pumpe dann so und soviel liter bei so und soviel druck halten können....
ein leerlaufwert warm (öl über 70°) um 2 bar ist absolut o.k. für einen motor zwischen 120 und 150 tkm, motoren mit mehr kilometern haben teilweise auch weniger, das hängt dann mit ölablagerungen und radialspiel der pumpenzähne zusammen.
ein durchschnittlicher GTI/CTI-motor (+ - 150 tkm) dürfte folgende charakteristik haben:
öldruck kalt im leerlauf gleich hoch wie bei erhöhter drehzahl, werte von 4 bis 6,5 bar.
mit anstieg der temperatur fällt der öldruck im leerlauf auf 1,2 bis 2,5 bar.
bei hohen öltemperaturen kann der leerlaufdruck noch weiter fallen, z.b. bei 80° öl um die 1,5 bar, bei 100° ein ganz knappes bar: lässt auf verschlissene ölpumpenschaufeln oder defekte dichtung zwischen pumpe und block schliessen.
motoren die trotz höherer öltemperaturen den leerlaufdruck konstant halten, lassen auf guten zustand der pumpe schliessen.
im fahrbetrieb wasser 85°, öl um die 90° kann der öldruck mit der drehzahl mitgehen: 2bis 2,5 bar bei 2.ooo, 3 bis 3,5 bar bei 3.ooo, höher dann voller druck um die 4 bis 5 bar.
ich hatte mal nen 1.9er mit 102 ps, der hatte ein echtes öldruckproblem:
kalt trotz 240 tkm 6,5 bar öldruck, bei 90° öl im leerlauf 2 beim fahren 3 bis 4,5 bar, nur wurde das öl wärmer oder noch schlimmer stieg die wassertemperatur über 90° war der öldruck im leerlauf bei null *anzeigeschreitSTOP* , beim fahren um die 2 bar.
als ich dann meinen jetzigen motor in diesen block verpflanzt habe wurde klar, warum: zwischen pumpe und block fehlte einfach die dichtung, wurde das öl zu warm, war der druck weg.......
grüsse, kris