hat jemand eine anleitung wie man mit GFK ein Subgehäuse baut?

Die wohl interessanteste Kategorie. Ihr habt Probleme mit Eurem Peugeot? Die Werkstatt weiss mal wieder nicht weiter? Das Handbuch gibt auch nichts mehr her? Na dann, stellt Eure Frage hier rein.
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pongi
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hat jemand eine anleitung wie man mit GFK ein Subgehäuse baut?

Beitrag von pongi » Sa 30.11.02 17:48

ich hab im netz leider nichts gefunden. würde mich einfach mal interessieren wie man sowas rein theoretisch bastelt. hat das schon mal jemand von euch gemacht? rein interessehalber


Matthias


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pongi
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re: ich denke GFK hat zuwenig masse dafür - scheppert nur...m.f.g. (o.t)

Beitrag von pongi » Sa 30.11.02 18:13

die showeinbauten sind ja auch alle aus gfk. kann also nicht so schlecht sein, sonst würden die ganzen hifihersteller für ihre promoautos es nicht benutzen.


ich denke wenn man da genügen schichten auflegt, dann wird das schon stabil sein.

kris

dann brauchste aber schon ordentlich material....

Beitrag von kris » Sa 30.11.02 19:18

...um einigermassen wandungsstärke zu kriegen, etwa 4-6 schichten mit 600g/m2 matten, das ist erstens dann auch schon sauschwer und kost auch richtig, mal abgesehen davon, dass du auf solche arbeiten eingerichtet sein solltest.


da macht GFK nur dann sinn, wenn die gewünschte form derart komplex (verschachtelt/gerundet/organisch) ist, dass sie mit platten-material nicht hinzukriegen ist.


und selbst dann ists immer noch ein schweine-job.


grüsse, kris

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re: dann brauchste aber schon ordentlich material....

Beitrag von pongi » Sa 30.11.02 19:53

darum geht es ja eben. mir gefallen die runden gehäuse bzw kofferraumausbauten wesentlich besser als eine poppelige kiste in den kofferraum zu setzen.


Aber bevor ich es für teuer geld machen lassen fahr ich lieber mit einem eckigen ausbau spazieren. aber mich würde es halt interessieren wie man sowas bastelt.

kris

1.) modell bauen 2.) negativ ziehen 3.) positiv abformen.....

Beitrag von kris » Sa 30.11.02 20:31

...du baust dir als erstes die form die du willst genau in z.b. PU-schaum oder im mix aus holz, PU, was dir grad einfällt.


dann musste ein negativ bauen (laminieren), die hinterschnitte (eine form muss immer leicht konisch verjüngt sein, sonst kriegt man sie nicht vom modell (master)), evtl. muss man das negativ mehrfach unterteilen.


dann nimmst du vom negativ wieder einen postiv-abdruck, der dann deine endgültige kiste wird.


aber viel arbeit, allein das formbauen ist aufwendig.


man kann auch gleich positive zusamenlaminieren, nur sollte man da viel übung haben, sonst verzweifelt man.


grüsse, kris

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re: 1.) modell bauen 2.) negativ ziehen 3.) positiv abformen.....

Beitrag von pongi » Sa 30.11.02 23:54

könnte man nicht auch "einfach" einen rahmen aus holz bauen und dieses "gittermodell" anschliessend mit glasfasermatten bespannen und das ganze mit harz tränken? sollte doch auch klappen oder?

kris

ja, nur das wird weder fest noch glatt......

Beitrag von kris » So 01.12.02 00:12

...ich hab so ähnlich auch schon master gebaut, metallgestell zusammengepunktet, "hasendraht" drübergespannt, krepp-band drauf als abweisende oberfläche und dann auflaminiert.


das geht schon, nur muss man hinterher elend spachteln um ne saubere glatte oberfläche zu schaffen.


was ich auch schon gemacht hab: modelle aus "referenz-abzügen", d.h. man präpariert erstmal nen metalltisch und wachst ihn und laminiert dann darauf eine GFK-fläche, nimt man eine 6ooer matte, ist das ausgehärtete plattenmaterial weich und biegsam, mit zwei mattenschichten wirds fester und biegt sich in grösseren bögen, bei dreien wirds richtig fest und macht nur noch grosse kurven.


aus den ausgehärteten platten schneidet man sich jetzt die geraden flächen, die man braucht mit der schlagschere zurecht. falls man bögen oder kuppeln oder wölbungen braucht, sucht man sich körper, die schon eine entsprechende form haben, macht wieder kreppband, wachs und trennmittel drauf und formt einfach ab. aushärten lassen, das gesuchte stück rausschneiden usw. usw.


am ende verklebt mman diese stücke mit weichem polyesterspachtel zu dem gewünschtemn körper, und legt sauber eine schicht matten als oberschicht drüber.


viel aufwand.


güsse, kris

Jägerlein
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üblich ist...

Beitrag von Jägerlein » So 01.12.02 09:50

die Tragenden Teile aus MDF, dann mit Elastischem Stoff (z.B. Spannbettlaken) bespannen und dann mit Harz tränken. Dadurch entstehen die schönen fließenden Formen.


Schau mal unter..


http://www.r-g.de


http://www.steven-sailer.com/


nach


Gruß Jan

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