Motoröl ----- aditive

Die wohl interessanteste Kategorie. Ihr habt Probleme mit Eurem Peugeot? Die Werkstatt weiss mal wieder nicht weiter? Das Handbuch gibt auch nichts mehr her? Na dann, stellt Eure Frage hier rein.
Antworten
Benutzeravatar
blueGod
Lacklecker
Beiträge: 992
Registriert: Mi 21.03.01 00:00
Land: Deutschland
Wohnort: Frankfurt am Main

Motoröl ----- aditive

Beitrag von blueGod » Mo 15.12.03 19:07

Moin,


das Thema aditive ist ja absolut umstritten, die einen schwören darauf, die anderen meinen es ist schwachsinn und wieder andere sind der Meinung es ist sogar motorschädlich.


Mich würd mal interressieren was ihr davon haltet, hat vielleicht einer von euch Erfahrungen damit gesammelt?


Habe vorhin noch was interressantes zu dem Thema gefunden:


Ich bin in letzter Zeit unverhältnismäßig oft auf Slick50 und SX6000 (diese Produkte werden unter vielen Namen verkauft, kommen aber alle von ein und demselben Hersteller) Verkäufer gestoßen. Aus eigenem Interesse habe ich daraufhin Nachforschungen angestellt die -zumindest für mich- sehr aufschlußreich waren. Quellen waren Händler (2 davon kenne ich persönlich) von diesen Produkten - wie auch acht geschädigte Endkunden.


Die Theorie klingt plausibel und glaubwürdig: der Motor wird mit einer deckenden+hauchdünnen Teflon-schicht beschichtet und damit vor Verschleiß geschützt. Zusätzlich steigt durch die geringere Reibung die Leistung spürbar an. Angeblich!


->Gerissene Steuerkette wegen verstopftem Hydrostößel: Im Zuge der Reparaturen meines Scorpios (Kopfdichtung) vor kurzer Zeit bin ich auf gerissene Steuerketten aufmerksam geworden. Ich erhielt den Rat, die Kette und ihren Spanner unbedingt zu tauschen weil diese zum reißen neigen sollte. Nachforschungen und Anfragen meinerseits bei betroffenen Fahrern haben ergeben: die Kette selbst zeigte keinen Verschleiß und auch die Kettenführungen waren vollständig in Ordnung. In allen 8 Fällen war aber das Kettenrad am Spannarm defekt. Anfangs vermutete ich einfach Materialbruch als Folge schlechter Qualität des Kunststoffrades. Durch Zufall kam ich auf das Motoröl zu sprechen. Ergebnis: 6 der 8 Fahrer hatten Zusätze im Motoröl verwendet! Der Spannarm in diesem Motor wird über einen Hydrostößel gespannt. Dieser Stößel besitzt eine sehr feine Bohrung zum Öleintritt setzt sich dann mit den ungelösten Teflonpartickeln zu. Als Folge schlägt der beinahe ungedämpfte Spanner so lange auf der Kette herum bis diese ihm mehrere Zähne abschlägt und vom Kettenrad herunterspringt. Die Altteile haben 2 mir bekannte Fahrer bis heute aufgehoben und zur weiteren Begutachtung aufgehoben (Regreßansprüche).





->Defekte Hydrostößel an Pajero: knapp 3 Wochen nach Einsatz der Motorbehandlung stellte der Fahrer klappernde Ventile an seinem 3.0 Liter Pajero fest. Die Werkststt diagnostizierte 3 defekte Hydrostößel an den Einlaßventilen. Anfangs lag die Vermutung im Raum daß die reinigende Wirkung vom Additiv zur schnellen Ablösung von Ablagerungen im Motor geführt hart welche dann die Stößel verstopften. Das Bild eines von der Werkstatt geöffneten Stößels brachte schnell eine andere Erkenntnis: dicke weiße Klumpen am Stößelboden konnten kaum von Motorablagerungen kommen. Nach 2-maligem Ölwechsel mit doppeltem Filterwechsel und Tausch der Stößel war der Motor wieder sauber und voll funktionsfähig.


->geringer Öldruck dank verstopftem Filter. Ich habe einen Nutzer von Slick gefunden der tatsächlich von einem spürbaren Leistungszuwachs gesprochen hatte. Die Maschine war ein Renault Megane 1.6. Nach dem Einfüllen trat gut 10 Minuten lang heftiges Klappern im Motor auf welches dann größtenteils verschwand. Die Öldruckanzeige des digitalen Cockpits ging aber bei höheren Drehzahlen nicht wieder auf die normalen 2/3 der Skala zurück. Erst ein Filterwechsel sorgte für völliges Verschwinden des Klapperns und den alten Öldruck. Den Filter hat der Besitzer *leider* nicht aufgehoben, ich hätte ihn mir gerne zuschicken lassen und ihn zerlegt. Offenbar ist ein hochwertiger Ölfilter sehr wohl imstande, das PTFE Pulver herauszufiltern. PTFE dehnt sichj bei Erwärmung sehr stark aus. Bei blockiertem Filter öffnet zweck Notschmierung das Überstomventil und der Motor läuft -mit geringerem Öldruck- weiter. Das kann zwar zu höherer Leistung führen (Öl bremst wegen seiner Viskosität), schadet aber dem Motor.





->Keine Beschichtung an Motorteilen nachweisbar: Ein Glied der gerissenen Steuerkette (diese läuft ja auch im Ölbad) wurde auf Beschichtungen untersucht. Erstaunlicherweise wurde das "beschichtete" Metall in Eisen-3-Chlorid Lösung genauso schnell angegriffen als das vorher gründlich gereinigte Kettenglied. Unter dem Mikroskop konnte auch keine Beschichtung festgestellt werden. Im Öl schwammen aber deutlich sichtbar ungelöste Feststoffe herum (PTFE Pulver).


->Ich habe im Internet zahlreiche Zitate eines DuPont Gutachtens über PTFE Pulver in Verbrennungsmotoren gefunden. Dieses Gutachten zeigt eindeutig daß PTFE Pulver in Verbrennungsmotoren nicht sinnvoll ist. Finden kann man diese Berichte im Internet unter den Suchbegriffen DuPont, QMI, Slick50 usw.





Ein gutes Motoröl eines bekannten Herstellers (Castrol, Liqui-Moly...) kann man nicht durch "Pi mal Daumen" Zugabe von Additiven oder anderen Zusätzen verbessern.


Statt Motorschäden zu riskieren sollte man lieber ein gutes, vollsynthetisches Motoröl nach ACEA-B4 (selbst für die hohen Kräfte im Diesel geeignet) kaufen. Ich habe immer vollsynthetische Markenöle verwendet (zuletzt das Castrol 0W40), auch in meinem ex-Scorpio. Bei der Demontage konnte ich klar erkennen daß der Motor dadurch geschützt wurde: der Motor war im innern absolut sauber ohne jegliche Ablagerungen. Nockenwelle, Stößel und Kette zeigten keinen Verschleiß und auch die Zylinderlaufbahnen waren einwandfrei.


Wer Slick unbedingt testen will, der sollte es auf *keinen Fall* in modernen Motoren mit hydraulischen Kettenspannern, Turboladern oder engen Toleranzen an den Lagern machen.


Alte, "ausgeleierte" Motoren mit Zahlriemen werden mit geringerer Wahrscheinlichkeit beschädigt. Dennoch würde ich auch dort lieber ein vollsynthetisches Motoröl mit höherer Viskosität (Motul) empfehlen.


Wer absolut höhere Leisatung durch Öl erzielen will, der kann eines der dünnflüssigen ACEA-A1 Öle verwenden (Super-Leichtlöauföl). Aber auch dann riskiert er bei zahlreichen Motoren Motorschäden.


Wer aus Unachtsamkeit das Pulver schon im Motor hat, sollte unbedingt min. 1x den Ölfilter tauschen und Ölwechsel machen.


Nur durch Fahren kann man praktisch nicht auf den Verschleißzustand des Motors schließen. Dazu muß man erst einen Druckverlust-Test machen und dann den motor zerlegen und ausmessen.





-->>Anmerkung auf Nachfrage in den Kommentaren: Ich habe das Produkt in meinem *eigenen* Wagen zum Glück nicht eingesetzt. Deshalb habe ich den Besitz des Produktes mit "nein" angegeben. Die genannten Fälle sind kein Hörensagen von irgendwem, ich kenne die betroffenen Personen und die beiden Händler *persönlich*. Die Bauteile (Stößel, Kette, Spanner) habe ich selbst gesehen und bei der Reparatur mitgeholfen. Auch habe ich einen Ventilstößel selbst zerlegt und die Rückstände gesehen.


Wer über den Zustand seines Motors genauer informiert sein will, der kann eine Ölprobe in ein Labor schicken: alleine aus den Rückständen im Motoröl kann man sehr genau sagen wie hoch der aktuelle Verschleiß ist. Lager, Kolbenringe, Kette, Nockenwelle usw. sind alle aus anderen Materiealien gefertigt. Die Anteile deer Legierungen ium Motoröl sind in sehr guter Näherung ein Maß für den Verschleiß im Motor!


Das geht soweit daß manche Mineralölkonzerne einem Garantie auf einen Gebrauchtwagen geben wenn der Öltest o.k. war! Ein Test mit Garantie kostet ab 200$, der Test ohne Garantie ist schon ab 50$ machbar. Man fordert ein Testpaket an, pumpt einige Milliliter Öl ab und schickt das ganze ein. Nach einer Woche erhält man die Ergebnisse schriftlich per Post.





in diesem Sinne


Grüße Pascal

andreas W

re: Motoröl ----- aditive

Beitrag von andreas W » Mo 15.12.03 19:40

Hallo Pascal,


in den letzten Jahren haben ja fast alle Automobilzeitschriften diverse Mittelchen getestet, sowohl im praktischen Versuch als auch im Labor. Nicht einziges mal konnte auch nur ansatzweise ein Vorteil nachgewiesen werden. Im Gegenteil, 2 identische gebrauchte Golf 2 mußten eine Testfahrt machen. Der eine erhielt einen Zusatz nach Vorschrift, der andere nur einen normalen Ölwechsel. Dann wurde das ÖL komplett abgelassen und beide Golf mußten mit mäßigem Tempo fahren. Der Golfmotor mit Beschichtung gab nach 32 km den Geist auf, der andere erst nach 45 km und das auch nur weil dann Vollgas gefahren wurde.


Fazit: Die Zusätze sind nur für die Geldbörse der Hersteller gut.


Wenn es wirklich mal das Allheilmittel gibt, wird auch DC, BMW oder VW eine Freigabe erteilen.


Andreas W

chris306

re: Motoröl ----- aditive

Beitrag von chris306 » Mo 15.12.03 21:48

MECACYL - kein additiv sondern motorreinigung! o.ä.


am anfang stinkts wie der tot...


nach 2 wochen is der auspuff blitzeblank und russfrei!!!!


motorbremsen geht drastisch zurück --> Abrieb fast null!

BamBam
Rückwärtseinparker
Beiträge: 4264
Registriert: Mi 21.03.01 00:00
Land: Deutschland

re: Motoröl ----- aditive

Beitrag von BamBam » Mo 15.12.03 22:41

man kann aus silber im nachhinein kein gold machen...


will sagen:gebt lieber ne mark mehr fürs öl aus (oder wechselt öfters) oder hohlt euch denölfilter der vor jahren mal in den schubladen verschwunden ist...


spart euch die kohle für die additive -die sind bei einem "guten" öl eh drin...

Red Runner
TÜV-Knutscher
Beiträge: 2996
Registriert: Mi 21.03.01 00:00
Land: Deutschland
Kontaktdaten:

Du hast es selbst schon geschrieben..

Beitrag von Red Runner » Di 16.12.03 12:44

..jeder hat eine andere Meinung zu solchen Zusätzen, genau wie es verschiedenste Meinungen über "besseres" Öl gibt.


Ich will hier niemanden kritisieren, der 0W40 oder 10W60 oder was-weiß-ich-was tolles in seinen Motor kippt. Die Argumente für diese Öle sind durchaus nachvollziehbar.


Mein Gegenargument aber: Es gibt in D hunderttausende Autos, die mit Standardöl problemlos laufen, teilweise sogar mit massiv überzogenen Wechselintervallen. Umgekehrt hört man aber immer wieder von Motorschäden, die nach dem Wechsel auf "besseres" Öl entstanden sind. Also halte ich halt die Intervalle ein bzw. unterschreite diese noch etwas, fülle aber ganz normales, freigegebenes Öl ein.


Greetz


RR





>Moin,


>das Thema aditive ist ja absolut umstritten, die einen schwören darauf, die anderen meinen es ist schwachsinn und wieder andere sind der Meinung es ist sogar motorschädlich.


>Mich würd mal interressieren was ihr davon haltet, hat vielleicht einer von euch Erfahrungen damit gesammelt?


>Habe vorhin noch was interressantes zu dem Thema gefunden:


>Ich bin in letzter Zeit unverhältnismäßig oft auf Slick50 und SX6000 (diese Produkte werden unter vielen Namen verkauft, kommen aber alle von ein und demselben Hersteller) Verkäufer gestoßen. Aus eigenem Interesse habe ich daraufhin Nachforschungen angestellt die -zumindest für mich- sehr aufschlußreich waren. Quellen waren Händler (2 davon kenne ich persönlich) von diesen Produkten - wie auch acht geschädigte Endkunden.


>Die Theorie klingt plausibel und glaubwürdig: der Motor wird mit einer deckenden+hauchdünnen Teflon-schicht beschichtet und damit vor Verschleiß geschützt. Zusätzlich steigt durch die geringere Reibung die Leistung spürbar an. Angeblich!


>->Gerissene Steuerkette wegen verstopftem Hydrostößel: Im Zuge der Reparaturen meines Scorpios (Kopfdichtung) vor kurzer Zeit bin ich auf gerissene Steuerketten aufmerksam geworden. Ich erhielt den Rat, die Kette und ihren Spanner unbedingt zu tauschen weil diese zum reißen neigen sollte. Nachforschungen und Anfragen meinerseits bei betroffenen Fahrern haben ergeben: die Kette selbst zeigte keinen Verschleiß und auch die Kettenführungen waren vollständig in Ordnung. In allen 8 Fällen war aber das Kettenrad am Spannarm defekt. Anfangs vermutete ich einfach Materialbruch als Folge schlechter Qualität des Kunststoffrades. Durch Zufall kam ich auf das Motoröl zu sprechen. Ergebnis: 6 der 8 Fahrer hatten Zusätze im Motoröl verwendet! Der Spannarm in diesem Motor wird über einen Hydrostößel gespannt. Dieser Stößel besitzt eine sehr feine Bohrung zum Öleintritt setzt sich dann mit den ungelösten Teflonpartickeln zu. Als Folge schlägt der beinahe ungedämpfte Spanner so lange auf der Kette herum bis diese ihm mehrere Zähne abschlägt und vom Kettenrad herunterspringt. Die Altteile haben 2 mir bekannte Fahrer bis heute aufgehoben und zur weiteren Begutachtung aufgehoben (Regreßansprüche).


>


>->Defekte Hydrostößel an Pajero: knapp 3 Wochen nach Einsatz der Motorbehandlung stellte der Fahrer klappernde Ventile an seinem 3.0 Liter Pajero fest. Die Werkststt diagnostizierte 3 defekte Hydrostößel an den Einlaßventilen. Anfangs lag die Vermutung im Raum daß die reinigende Wirkung vom Additiv zur schnellen Ablösung von Ablagerungen im Motor geführt hart welche dann die Stößel verstopften. Das Bild eines von der Werkstatt geöffneten Stößels brachte schnell eine andere Erkenntnis: dicke weiße Klumpen am Stößelboden konnten kaum von Motorablagerungen kommen. Nach 2-maligem Ölwechsel mit doppeltem Filterwechsel und Tausch der Stößel war der Motor wieder sauber und voll funktionsfähig.


>->geringer Öldruck dank verstopftem Filter. Ich habe einen Nutzer von Slick gefunden der tatsächlich von einem spürbaren Leistungszuwachs gesprochen hatte. Die Maschine war ein Renault Megane 1.6. Nach dem Einfüllen trat gut 10 Minuten lang heftiges Klappern im Motor auf welches dann größtenteils verschwand. Die Öldruckanzeige des digitalen Cockpits ging aber bei höheren Drehzahlen nicht wieder auf die normalen 2/3 der Skala zurück. Erst ein Filterwechsel sorgte für völliges Verschwinden des Klapperns und den alten Öldruck. Den Filter hat der Besitzer *leider* nicht aufgehoben, ich hätte ihn mir gerne zuschicken lassen und ihn zerlegt. Offenbar ist ein hochwertiger Ölfilter sehr wohl imstande, das PTFE Pulver herauszufiltern. PTFE dehnt sichj bei Erwärmung sehr stark aus. Bei blockiertem Filter öffnet zweck Notschmierung das Überstomventil und der Motor läuft -mit geringerem Öldruck- weiter. Das kann zwar zu höherer Leistung führen (Öl bremst wegen seiner Viskosität), schadet aber dem Motor.


>


>->Keine Beschichtung an Motorteilen nachweisbar: Ein Glied der gerissenen Steuerkette (diese läuft ja auch im Ölbad) wurde auf Beschichtungen untersucht. Erstaunlicherweise wurde das "beschichtete" Metall in Eisen-3-Chlorid Lösung genauso schnell angegriffen als das vorher gründlich gereinigte Kettenglied. Unter dem Mikroskop konnte auch keine Beschichtung festgestellt werden. Im Öl schwammen aber deutlich sichtbar ungelöste Feststoffe herum (PTFE Pulver).


>->Ich habe im Internet zahlreiche Zitate eines DuPont Gutachtens über PTFE Pulver in Verbrennungsmotoren gefunden. Dieses Gutachten zeigt eindeutig daß PTFE Pulver in Verbrennungsmotoren nicht sinnvoll ist. Finden kann man diese Berichte im Internet unter den Suchbegriffen DuPont, QMI, Slick50 usw.


>


>Ein gutes Motoröl eines bekannten Herstellers (Castrol, Liqui-Moly...) kann man nicht durch "Pi mal Daumen" Zugabe von Additiven oder anderen Zusätzen verbessern.


>Statt Motorschäden zu riskieren sollte man lieber ein gutes, vollsynthetisches Motoröl nach ACEA-B4 (selbst für die hohen Kräfte im Diesel geeignet) kaufen. Ich habe immer vollsynthetische Markenöle verwendet (zuletzt das Castrol 0W40), auch in meinem ex-Scorpio. Bei der Demontage konnte ich klar erkennen daß der Motor dadurch geschützt wurde: der Motor war im innern absolut sauber ohne jegliche Ablagerungen. Nockenwelle, Stößel und Kette zeigten keinen Verschleiß und auch die Zylinderlaufbahnen waren einwandfrei.


>Wer Slick unbedingt testen will, der sollte es auf *keinen Fall* in modernen Motoren mit hydraulischen Kettenspannern, Turboladern oder engen Toleranzen an den Lagern machen.


>Alte, "ausgeleierte" Motoren mit Zahlriemen werden mit geringerer Wahrscheinlichkeit beschädigt. Dennoch würde ich auch dort lieber ein vollsynthetisches Motoröl mit höherer Viskosität (Motul) empfehlen.


>Wer absolut höhere Leisatung durch Öl erzielen will, der kann eines der dünnflüssigen ACEA-A1 Öle verwenden (Super-Leichtlöauföl). Aber auch dann riskiert er bei zahlreichen Motoren Motorschäden.


>Wer aus Unachtsamkeit das Pulver schon im Motor hat, sollte unbedingt min. 1x den Ölfilter tauschen und Ölwechsel machen.


>Nur durch Fahren kann man praktisch nicht auf den Verschleißzustand des Motors schließen. Dazu muß man erst einen Druckverlust-Test machen und dann den motor zerlegen und ausmessen.


>


>-->>Anmerkung auf Nachfrage in den Kommentaren: Ich habe das Produkt in meinem *eigenen* Wagen zum Glück nicht eingesetzt. Deshalb habe ich den Besitz des Produktes mit "nein" angegeben. Die genannten Fälle sind kein Hörensagen von irgendwem, ich kenne die betroffenen Personen und die beiden Händler *persönlich*. Die Bauteile (Stößel, Kette, Spanner) habe ich selbst gesehen und bei der Reparatur mitgeholfen. Auch habe ich einen Ventilstößel selbst zerlegt und die Rückstände gesehen.


>Wer über den Zustand seines Motors genauer informiert sein will, der kann eine Ölprobe in ein Labor schicken: alleine aus den Rückständen im Motoröl kann man sehr genau sagen wie hoch der aktuelle Verschleiß ist. Lager, Kolbenringe, Kette, Nockenwelle usw. sind alle aus anderen Materiealien gefertigt. Die Anteile deer Legierungen ium Motoröl sind in sehr guter Näherung ein Maß für den Verschleiß im Motor!


>Das geht soweit daß manche Mineralölkonzerne einem Garantie auf einen Gebrauchtwagen geben wenn der Öltest o.k. war! Ein Test mit Garantie kostet ab 200$, der Test ohne Garantie ist schon ab 50$ machbar. Man fordert ein Testpaket an, pumpt einige Milliliter Öl ab und schickt das ganze ein. Nach einer Woche erhält man die Ergebnisse schriftlich per Post.


>


>in diesem Sinne


>Grüße Pascal

MyVote
Zufrühabschnaller
Beiträge: 634
Registriert: Mi 21.03.01 00:00

re: Motoröl ----- aditive

Beitrag von MyVote » Di 16.12.03 22:54

Du meinst den Trabold-Filter? Die kannst immer noch kaufen :-)


Google mal nach...


Grüssle vom Ulmer Münster, Michael...

Antworten