ölverlust- wo geht das zeug denn hin?

Die wohl interessanteste Kategorie. Ihr habt Probleme mit Eurem Peugeot? Die Werkstatt weiss mal wieder nicht weiter? Das Handbuch gibt auch nichts mehr her? Na dann, stellt Eure Frage hier rein.
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pongi
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ölverlust- wo geht das zeug denn hin?

Beitrag von pongi » Do 15.01.04 16:29

hi.


habe heute festgestellt, das mein wagen langsam ziemlich viel öl verbraucht.


habs zwar noch nicht genau ausgerechnet wieviel öl, aber doch definitiv mehr als es früher war.


wo geht das ganze öl den flöten?


äusserlich habe ich keinen ölverlust feststellen können.


leistung ist auch noch vorhanden. bleibt doch eigentlich "nur" die ventildichtungen, oder?


welche möglichkeiten gibt es sonst noch?


matthias

funkykowal
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entweder

Beitrag von funkykowal » Do 15.01.04 16:41

tropft das irgendwo raus, aber das schließt du ja aus, oder


es kommt aus dem auspuff raus ,))


da wären:


kolbenringe verschlissen


irgendeine entlüftung ist verstopft, und das zeugs kommt in den ansaugtrakt, oder


ganz wahrscheinlich: die berühmten ventilschaftdichtungen sind hin.


leider ist das letzte mit viel arbeit verbunden, kopf muß zwar nicht unbedingt runter, soll sich auch mit überdruck im zylinder machen lassen.


ich habe vorher meine ansaugbrücke runter genommen um sich die schäfte der ventile anzusehen. die waren blitze blank, keine spur vom öl. das kommt glaube ich daher, daß das eingespritzte benzin das öl abwäscht. naja, habe dann doch den kopf runter genommen. die schäfte der außlasventile waren verölt. die alten dichtugen waren so was von fällig, total spröde das gumi. jetzt nach 1000 km, ist kein ölverbauch festzustellen.


greetz fk

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pongi
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re: entweder

Beitrag von pongi » Do 15.01.04 16:47

wenn es die kolbenringe wären, würde sich das ja aber in der kompression und demzufolge auch in der leistung auswirken. von daher schliesse ich das auch aus.


matthias

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Kris
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sicher die schaftdichtungen ...

Beitrag von Kris » Do 15.01.04 16:57

... die sind bei meinem GTI auch fällig, braucht bei forscher gangart fast nen liter auf ne tankfüllung - werd ich demnächst machen.


bis zu 3 liter auf 1.ooo kann das ausmachen ...


gruss, kris





>wenn es die kolbenringe wären, würde sich das ja aber in der kompression und demzufolge auch in der leistung auswirken. von daher schliesse ich das auch aus.


>matthias

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es gibt mehrere kolbenringe

Beitrag von funkykowal » Do 15.01.04 16:57

ganz unten sind es die ölabstreifringe, die für die verdichtung sind die obersten.


aber ich würde auch sagen, daß es die ventilschaftdichtungsringe sind. nach 10 jahren sind die auf jeden fall hinne.


willst du das selber machen?


ich habe ne anleitung geschriegen, für "blonde". ich meine, ich habe das ziemlich ausführlich beschrieben. und ich habe das alles im freien gemacht.

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dol
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Beitrag von dol » Do 15.01.04 17:12

und warum ist deine Beschreibung nicht in der Bastelecke? :)


Gruss


Manuel

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kleiner vorgeschmack

Beitrag von funkykowal » Do 15.01.04 17:22

ist noch nicht ganz fertig, aber gibt einen überblick was zu machen ist!


Diese Text beschreibt den Arbeitsablauf an einem XU9JAZ (88 kW, kat) Motor, der in einem Peugeot 205 GTI eingebaut ist, um folgende Arbeiten auszuführen:


Zahnriemen, inc. Spannrolle tauschen


Wasserpumpe tauschen


Ventile einschleifen


Ventilspiel einstellen


Zylinderkopf abnehmen, mit einsatz neuer Zylinderkopfdichtung


Gründe:


140 tkm waren um, und somit zeit für Zahnriemenwechsel


1,5-2 liter ölverbrauch auf 1000 km, also sollten auch die Ventilschaftdichtungsringe getauscht werden


Benötiges Werkzeug:


Gutes Werkzeug ist das a und o! Nichts ist nerviger wie das suchen nach dem passendem Schlüssel!


Maulschlüsselsatz, mit nem 16,17 er dabei! Die sollten leicht abgewinkelt sein


Wagenheber, am besten hydraulisch


Ne dose wd40, sehr hilfreich!


Abschaber


Schleifpapier, 180 und 400 Körnug, und ein kleines Stück Holz zum schleifen


Eine Blattlehre zum messen des Ventilspiels


Drehmomentschlüssel


2 Schrauben: dicke 10 mm und länge ca. 5 cm


torxx 55, der auf den Drehmomentschlüssel paßt


Hammer


Schleifpaste, um die Ventile einzuschleifen


Ventilfederzange


Benötigte Teile:


Zylinderkopfdichtung


Zahnriemen mit Spanner


Ansaugbrückendichtung


Nockenwellensimmerring (gibts nur einen)


Ventilschaftdichtungen, 8 stück


4 mal Dichtung zw. Kopf und Krümmer


Dichtung Krümmer-Kat


Zylinderkopfchrauben Set 10 stück


Ventildeckeldichtung


Wasserpumpe (besser ist)


Dose Bremsenreiniger


Man kann zwar die alten Teile wiederverwenden, aber der Streß alles neu machen zu müssen wegen einer Dichtung ist mir zu groß, also verbaute ich lieber alles nötige neu.


Diese Teile können wiederverwendet werden, zur Not auch neu:


Stehbolzen Kopf-Krümmer mit Muttern


Schraubensatz Krümmer-Kat


Wasserpumpe


Ach noch was!


Ich habe das ohne Hebebühne gemacht, sozusagen unter freiem Himmel, hatte aber Dach überm Kopf ,))


Ganz wichtig: legt alle Bauteile mit Kleinkram so zusammen, daß ihr später wisst was wohin muß! Ich meine, alle Muttern sollten auf ihre Bolzen nach dem demontieren geschraubt werden. Es erleichtert den Zusammenbau!


Ich beschreibe die Lage der Teile aus der VOR dem wagen stehend Sicht. Demnach ist der Zahnriemen links und die Baterie rechts.


Ventilspiel messen:


Luftfiltergehäuse abbauen und den Ventildeckel abnehmen. Man braucht eine Blattlehre zum messen des Spiels, kostet 5-10 Euro.


Der Motor muß kalt sein, ganz wichtig!


Die Lehre besteht aus mehreren Blättern unterschiedlicher Stärke, meine geht ab 0,04 mm bis 0,4 mm oder so was.


Durch das zusammenlegen mehrerer Blätter bekommt man auch Zwischenstärken hin, zb.: 0,04 mm + 0,08 mm macht 0,12 mm und so weiter.


Soll für Einlaß ist 0,2 mm und Auslaß 0,4 mm, mit einer Toleranz von +/- 0,05 mm.


Schaut euch die ansaugbrücke an, dann wißt ihr welche nocke welches ventil betätigt, und somit wißt ihr auch das Sollspiel.


Was zum benutzen der Blattlehre:


Das Blatt, bzw. die Blätter werden zw. dem Tassenstößel und die Nocke geschoben. Die Nase der Nocke muß nach oben zeigen!! Ihr müßt das Blatt solange vergrößern bis es sich nur noch ganz schwer durchschieben läßt. Dann müßt ihr die Gesamtstärke des Blattes/Blätter ermitteln (ablesen) und das ist das tatsächliche Ventilspiel.


Dann legt ihr auf einer ebenen strecke den 2-5 gang ein und schiebt den Wagen immer ein Stückchen vor, damit die Nasen beim messen nach oben zeigen. Alle Ergebnisse übersichtlich aufschreiben und weiter gehts!


Kühlwasser ablassen: unten, auf der rechten seite des Kühlers befindet sich eine Schraube, die muß raus und der Deckel des Ausgleichsbehälters muß auf. Das Wasser kann wiederverwendet werden.


Die komplette Ansaugbrücke muß ab:


Bevor ihr anfängt die Brücke abzunehmen, legt ein stück Pappe zw.Brücke und Kühler um Beschädigungen vorzubeugen.


Dazu schraubt man die vom Kopf ab. Die Drosselklappe ebenfalls, sowie die Sprit ab und zu leitung. Vergisst nicht den Schlauch unten zu lösen, sowie diese Stangenverbindung zum Block. Der Gaszug muß auch ausgehangen werden, und den Droselklappenpotentiometer (der bleibt an der Drosselklappe drann) abklemen nicht vergessen. Zündkabel von den Kerzen abziehen und mit dem Verteiler und Kabelleiste abnehmen.


Der komplette Ansaugweg muß auch ab. Luftmengenmesser, Luftilterkasten (ist eh schon ab wegen Ventilspiel messen) , und die dicken Schläuche müssen einzeln demoniert werden. der Öleinfüllstützen, geschraubt an der Ansaugbrocke muß auch ab. Vorher alle Schäuche vom dessen lösen (den dicken unten nicht vergessen).


Abgaskrümmer muß ab:


Die Bolzen und Schrauben am Krümmer-Kat mit WD40 behandeln. Nach dem Einwirken (10-20 Minuten) kann man die Muttern lösen. Nimmt lieber neue Bolzen mit Muttern, den Schraubensatz für Krümmer-Kat gibts nur bei Peugeot. Sollten einige Bolzen sich vom Kopf lösen, macht nix. Man sollte unter den Kat vorher was drunter legen, damit der nach der Demontage nicht auf dem Boden kommt, die Auspuffanlage könnte sonst undicht werden.


Die Zylinderkopfschrauben werden mit torxx 55 gelockert, eine ganze Umdrehung reicht erstmal. Entweder in der Mitte oder Außen anfangen.


Jetzt die Handbremse anziehen, Gang raus und das Lenkrad ganz nach rechts (Fahrersicht) einschlagen. Der Motor wird an der Ölwanne mittels Heber (Holzbrett zwischen) abgestützt und soweit angehoben bis sich die Karroserie nach oben bewegt. Der waagerechte arm des Motorträgers muß ganz ab, Foto 2.


Rad abnehmen.


Das untere, senkrechte Gummipuffer muß ab, dann kann das kugelartige Gummi mittels Inbus 5 abgeschraubt werden.


Jetzt muß der Trägerarm vom Block ab. Der 16 er Schlüssel kommt zum Einsatz. Es sind 3 Schrauben. Der Motor kann zur not hin und her bewegt werden: vor, rück, drauf und runter. Paar cm sind immer drinne


Jetzt den Spritzschutz im linken Radkasten abbauen. Das waagerechte Rohr zwischen den beiden Schläuchen muß auch ab, sowie die Abdeckung des Zahnriemens ab. Sie besteht aus 4 Teilen und unterschiedlichen Schrauben. GANZ WICHTIG: die Lage der Schrauben merken!


Der Keilriemen wird abgenommen. Dazu die Lichtmaschine lockern und die Vorspannschraube soweit zurückdrehen, bis der Riemen an der Kurbelwelle abgenommen werden kann.


Der Spanner des Zahnriemes wird gelockert. Es sind 2 10 er muttern und eine 17 er hinten am Block. Die Rolle wird zurück geschoben und die Nase an der 17 er Schraube eingehangen. Der Zahnriemen ist jetzt locker und kann abgenommen werden.


Jetzt mußt die Scheibe des Keilriemens an der Kurbelwelle ab. Mit ner 22 nur Nuß muß die Schraube ab. Ist nicht ganz einfach. KRAFT! oder Schlagschrauber! Oder Abzieher. *G*


Wasserpumpe aus/-einbauen:


Alle Schrauben rausdrehen und die Wasserpumpe abnehmen. Alte Dichtungsreste abschaben. Es bleit immer was am Block übrig. Die Reste mit Schmirgelpapier abschleifen. Nimmt zuerst das Grobe (180), dann das Feine (400), bis keine schwarzen Reste am Block sichtbar sind.


Die bei der Wasserpumpe beiligende Dichtung an die Wasserpumpe legen und das ganze am Block verschrauben: gleichmäßig und ziemlich fest.


Jetzt kann der Kopf ab:


Merkt Euch zuerst die Lage einer bestimmten Nocke: zb. 2 von links zeigt nach oben.


Die Zylinderkopfschrauben rausdrehen und den Kopf abnehmen. Jede Schraube hat eine dicke Unterlegscheibe. Die Schraube hinten links hat 2 Unterlegscheiben. Außedem sind zw. Kopf und Block 2 Hülsen drinne. Sie dienen der Arretierung und sollten an den gleichen Stellen eingesetzt werden.


Legt den Kopf entweder auf der Seite hin, oder auf 2 Holzleisten um die Ventile nicht zu beschädigen.


Ich habe meinen Kopf für diese Arbeiten wegegeben, aber man kann es auch selber machen.


Nocke ausbauen:


Macht zuerst die Sachen auf der rechten Seite des Kopfes ab. Dann lockert schrittweise die Lagerschalen der Nockenwelle. Ganz Wichtig: die Lage der Halbschalen muß notiert werden. Jede Schale muß an der gleichen Stelle und in der gleichen Position wieder eingebaut werden. Ich habe mit einem scharfen Metallstift auf jeder Schale draufgeritzelt.


Nachdem die Nockenwelle ausgebaut ist, muß man die Tassenstösel abnehmen. Entweder mit einem starken Magneten, oder mit einer Wasserrohrzange. Wichtig: die Tassenstößel an der gleichen Stelle einsetzten!


Ventil ausbauen:


2 Wege:


-entweder mit einer Ventilfederzange die Feder zurückdrücken und die Keile von den Ventilköpfen abnehmen, oder, viel besser


-eine Nuß, so um die 20 in die Ventilöffnung einsetzen und mit einem Hammer (und Verlängerung) draufhauen. Effekt: die Keile springen ab, befinden sich aber dennoch in der Öffnung.


Ventilschaftdichtungen erneuern:


Alte mit einem Stift heraushebeln. Neue mit einer 10 er Nuß über den Stift des Ventils stölpsen.


Ventile einschleifen:


Man braucht diese Paste zum einschleifen und eine Bohrmaschine. Der Stift des Ventils hat 8 (glaube ich stark) mm Durchmesser. Ihr macht in die Bohrmaschine einen 8 mm Bohrer rein. Jetzt verbindet ihr den Bohrer und den Schaft des Ventils miteinander mittels Benzinleitung (8 mm Innendurchmesser). Die Enden der Schläuche könnt ihr mit Kabelbinder sichern. Jetzt an der Bohrmaschine ziehen, um Druck auf das Ventil auszuüben, und mit der Paste das Ventil an Block einschleifen. Reste mit Bremsreiniger wegwischen.


Jetzt die Ventile mittes der Zange einsetzen und die Keile montieren.


Wahrscheinlich, sogar sehr sicher, hat sich das Ventilspiel verändert! ,)))


Also nochmal messen. Besser ist!


Zum Ventilspiel:


Ihr habt also das Istspiel der Ventile ermittelt. Macht euch 8 Papierumschläge, notiert sie alle nach den Ventilen durch (1-8) und schreibt auf jeden Umschlag das Istspiel.


Mit diesen Umschlägen geht ihr jetzt zu Peugeot.


Ihr sagt dem Meister: "Das Istspiel ist so und so und das Sollspiel sollte so und so sein (im Idealfall 0,2 oder 0,4 mm)


Beispiel: das Istspiel ist 0,12 mm für Einlaß. Also muß der Meister das Plätchen durchmessen, 0,08 mm dazu addieren und euch das passene Plätchen raussuchen. Achtet unbedingt darauf, daß er die Stärke in der Mitte des Plätchens mißt, und daß er die neuen Plätchen ebenfalls korrekt nachmißt!


Alte Plätchen kommen aus den Umschlägen raus, und die neuen rein.


Jetzt ab nach Hause!


Plätchen kommt aufs Ventil, Tassenstößel drüber. Nocke einbauen, Lagerschalen ölen!


Jetzt wird das Ventilspiel nochmal gemessen, besser ist! *G*


Zylinderkopfdichtung ersetzten:


Alte abnehmen. Die Reste vom Kopf, Laufbuchsen der Kolben, und Block mit Schleifpapier (400 er) abschleifen.


Neue Dichtung einsetzten. Auf die Lage achten! Achtet auf die Umrisse der Kühlkanäle!


Kopf aufsetzen:


Sind die beiden Hülsen richtig im Block drine?


Wenn ja, dann kann der Kopf drauf.


Neue Kopfschrauben verwenden! Schrauben unbedingt fetten: wd40 oder Motoröl.


Alle Schrauben werden zuerst mit 60 Nm angezogen.


Jetzt kommen wir zum Wichtigsten: den Zahnriemen aufsetzen.


Ich nehme an, ihr habt den Motor/Kurbelwelle nicht bewegt. Jetzt müßt ihr die Nockenwelle in die Ausgangslage einstellen:


"Merkt Euch zuerst die Lage einer bestimmten Nocke: zb. 2 von links zeigt nach oben."


Jetzt wird der Zahnriemen aufgesetzt, zuerst am Rad der Nockenwelle, dann an der Kurbelwelle, und dann an der Wasserpumpe. Die Laufrichtung des Riemens beachten!!


Jetzt lockert ihr den Spanner.


Lage des Zahnriemens:


Das Nockenwellenrad hat eine (und nur die eine) 10 mm Öfnnung.


Die Riemenscheibe des Keilriemens paßt nur in einer Stellung auf die Kurbelwelle, diese "Nase" an der Kurbelwelle beim einsetzten der Keilriemenscheibe beachten. Die Keilriemenscheibe hat ebenfalls nur eine 10 mm Öffnung.


Jetzt wirds spannend:


Die Öffnung an der Riemenscheibe steht auf 11.00 Uhr, die Öffnung der Nockenwellenscheibe steht auf 8.00 Uhr. Beide Schrauben (5 cm mal 10 mm lassen sich einsetzen).


Der Zahnriemen sitzt stramm drauf: der muß an der Nocke fest sitzen, und stramm zur Kurbelwelle verlaufen.


Jetzt könnt ihr den Zahnriemen an der Wasserpumpe umlegen. Wenn das getan ist, dann wird der Spanner der Zahnriemenes gelöst, aber noch nicht angezogen.


Prüfung der Lage des Zahnriemens:


1 Umdrehungen an der Kurbelwelle (Riemenscheibe auf der Kurbelwelle festschrauben und an der schraube im uhrzeigersinn drehen) entsprechen genau 2 Umdrehung an der Nockenwelle! GANZ WICHTG!


ABER: Vergesst nicht vor dem aufsetzten des Zahnriemens die hintere Abdeckung des Zahnriemens einzusetzten! HEHEH!


Sitzt alles richtig? Die Lage des Riemens paßt?


Dann kann die Abdeckung des Zahnriemens montiert werden. WICHTIG: Die Schrauben an der genau gleichen Stelle einsetzten. Manche sind länger, und dann läßt sich die Scheibe des Keilriemens nicht bewegen!!! *GRRRR*


Jetzt die Motoraufhängung einbauen, der Motor wird runtergelassen.


Die Zylinderkopfschrauben werden richtig angezogen:


Nach dem 60 Nm Anzug werden sie nach der Reihenfolge einzeln gelöst, dann mit 20 Nm und 300 Grad angezogen.


Den Rest schafft ihr schon selber!


Viel Spaß!

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Speedy
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bei mir warens die Ventilschaftdichtungen...

Beitrag von Speedy » Do 15.01.04 19:07

Am schluss ca 1-1,5 liter Öl im Monat

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re: es gibt mehrere kolbenringe

Beitrag von pongi » Do 15.01.04 20:00

ich bin zwar nicht blond, aber ich würde doch interesse an der anleitung haben. mal schauen, vielleicht wage ich mich dran. jenach dem. aber wenn du mir die anleitung schicken könntest wäre das super.


pimp56@gmx.net


danke


matthias

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bei waren auch die Schaftabdichtungen!!!

Beitrag von Bobo205Rallye » Fr 16.01.04 10:54

<center><img src="http://www.peugeotlest.ch/images/index_4.gif"></center>


Hi matthias


wie gehts dir denn so?!?


Also raucht denn deiner schon hinten raus, also richtig ölrauch??!?!


Meiner hatte immer alles eingenebelt, die hinter mir mussten fast die nebelleuchten reintun um was zu sehen!!


Am schluss hat er fast nen liter auf 100km gesoffen!! war echt schlimm!!


Schaftabdichtungen gewechselt und alles wieder palleti!!


Mein mech hat mir die alten noch gezeigt, völlig zerrissen und spröde!!


vielleicht ist es bei dir auch das!! wieviel km hast du denn schon runter?!!?


Gruss bobo


PS. schreib wieder mal ins gästebuch!! hopp ;-))





>hi.


>habe heute festgestellt, das mein wagen langsam ziemlich viel öl verbraucht.


>habs zwar noch nicht genau ausgerechnet wieviel öl, aber doch definitiv mehr als es früher war.


>wo geht das ganze öl den flöten?


>äusserlich habe ich keinen ölverlust feststellen können.


>leistung ist auch noch vorhanden. bleibt doch eigentlich "nur" die ventildichtungen, oder?


> welche möglichkeiten gibt es sonst noch?


>matthias

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