da hast Du recht... im Flachland sieht die Sache nicht ganz so aus, wie bei mir im bayrischen Wald! ich bin von einem richtig ahrten Winter ausgegangen, wie er hier ständig abläuft (wir hatten letztes jahr Ende März einmal 63cm Neuschnee auf eine Nacht, bei gerade mal 600m ü. NN!!). Und damit wollte ich ausdrücken, dass man bei Winterreifen anders als für Sommerreifen denken muss. bei Sommerrädern denken sich viel, je breiter, je besser. Was Du drüber geschrieben hast stimmt vollkommen. Aber in unserer gegend sind extra breite winterreifen reine geldverschwendung.
Ich fahr nicht jeden tag zum Skilift, aber bei meinem Dorf hat die Straße ne ewige Steigung und jeden Winter bleiben da einige stecken... bei uns im Dorf gibts nämlich so "Tuning-Chefs", die fahren oft noch mit ihren breiten Sommerschlappen und dann stehen sie da... wie der ochs vorm Berg:-)) Und ich mit meiner "Franzosenschüssel" (die zigfacher Rallyweltmeister ist..hihi) zieh vorbei...
Also bYe - hast schon recht. ich hab das zu sehr verallgemeinert.
le mOnd
>...wo man seinen Winterreifen einsetzt und was breit ist. Denn hier in FL zB kann ich die Tage, an denen ich mit Schneeglätte zu kämpfen habe, an einer Hand abzählen. Und da ich hier auch nicht mit ernstzunehmenden Steigungen zu kämpfen hab, reicht es völlig, wenn ich an den paar Tagen mein Fahrweise entsprechend anpasse. Viel öfter habe ich hier mit überraschender Eisglätte zu kämpfen und da wiederrum isses völlig egal, ob man 135er oder 285er Reifen drauf hat, man hat so oder so null Grip. Auch hier hilft also nur die entsprechend angepasste Geschwindigkeit. Gut, das Salz wird die Alus angreifen, was solls, die sehen eh nicht so besonders aus, gibt es in 2J halt neue (gebrauchte). Aber besser als schwarze Stahlfelgen oder Klodeckel sehen die trotzdem aus. Ich drehe mein Auto im Winter überigens auch nicht höher oder bau die Lippe ab, es ist hier einfach sinnlos. Daher sind auch hier breitere Reifen (und vor allem Reifen mit geringem Querschnitt) ein Plus an Sicherheit.
>Wer dagegen in den Bergen wohnt oder jedes Wochenende zur Skipiste fährt, für den sind schmale Winterreifen sicher sinnvoll, da stimme ich Dir hundertprozentig zu.
>Greetz
>RR
>
>>Es macht für mich keinen Sinn, Winterreifen möglichst breit zu machen. Im herbst/Winter hat man allgemein mehr Niederschlag, was ist so toll daran, auch im Winter riesen Walzen zu fahren, die jeder UNebenheit nachgehen, dem Eis mehr Fläche und Gelegenheit geben, auszurutschen, die außerdem sündhaft teuer sind und zusammen mit ständig Salzverkrusteten Felgen wenig ästhetisch aussehen werden?
>>Der Winter ist nunmal eine Scheiß Jahreszeit für Leute, denen Optik wichtig ist. ich hätte auch lieber meine 205er Sommerreifen das ganze jahr drauf, aber im Winter könnte ich das Auto sowieso jeden 2.tag putzen und schon meine 175er Winterreifen kosten bis zu 100 Euro das Stück. Winter ist fürs fahren einfach ***Mist*** und da schaue ich als letztes auf Optik und als erstes auf die Sicherheit. Eine Alte Ente mit "Fahrradreifen" hat bei uns am Berg schon immer sämtliche Edelschlitten mit Traktionskontrolle stehen lassen, wenn es Schnee hatte und glatt war...
>>Denk an Deine Sicherheit, das ist das einzige was zählt im Winter, sieh Dir reifentests an und kauf den besten...
>>Ich hab letzten Winter ein Auto verloren auf glatter Fahrbahn. Ich hasse winter.
>>Fass das nicht als kritik auf, nur als Ratschlag..
>>>Was ist das breiteste an Stahlfelgen was ich in die Radhäuser vom 106 S2 (Rallye) kriege? Und was davon ist sinnvoll mit Winterreifen zu betreiben? Gibt es Winterreifen überhaupt breiter?
>>>CU @Christian!
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