Die wohl interessanteste Kategorie. Ihr habt Probleme mit Eurem Peugeot? Die Werkstatt weiss mal wieder nicht weiter? Das Handbuch gibt auch nichts mehr her? Na dann, stellt Eure Frage hier rein.
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Red Runner
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Beitrag
von Red Runner » Mi 04.12.02 14:37
Moin!
Also so langsam entwickelt sich eine Kleinigkeit zu einem ernsten Problem...
Erstmal zur Vorgeschichte:
Nachdem sich das Radlager vo re bemerkbar gemacht hat, hatte ich mangels Werkzeug ein neues von der Werkstatt einbauen lassen. Danach spürte ich leichte Vibrationen, beim Bremsen waren diese manchmal(!?!) recht heftig. Also wieder hin zu Werkstatt, dort wurde mir gesagt, es sei die Bremse. Nachdem dann neue Bremsscheiben und -beläge eingebaut wurden, war das Rattern leider immernoch nicht weg. Gerade steht das Auto wieder in der Werkstatt, sie können da nichts finden.
Angebot der Werkstatt: erneuter Radlagerwechsel auf Garantie, auf meine Kosten wird eine neue Nabe verbaut.
Ich selbst denke zwar, dass damit das Problem wohl behoben wäre, allerdings wären dann auf meine Kosten die Bremsverschleißteile (erst 23tkm alt gewesen) und die Nabe (nur Materialkosten) gewechselt worden. Es geht also durchaus um ein paar Euros.
Daher stellen sich mir 2 Fragen:
1) Könnte die Werkstatt beim Radlagerwechsel irgendwie die Nabe beschädigt haben? Wie leicht verzieht sich das Ding? Reicht da ein versehentliches Runterfallen und muss da schon mehr Gewalt wirken?
2) Was soll ich tun? Wenn ich jetzt die Werkstatt wechsel, werde ich wohl kaum einen erneuten Radlagerwechsel auf Garantie bekommen. Umgekehrt sehe ich es nicht ein, nach einem Radlagerwechsel Folgekosten von (grob geschätzt) 300€ zu haben. Wenn ich aber der Werkstatt den Auftrag zum erneuten Radlagerwechsel erteile, würde ich indirekt ja die entstandenen Folgekosten akzeptieren...
Bitte antwortet möglichst schnell, ich will mein Auto in ner Stunde etwa wiederholen, wo dann weitere Schritte besprochen werden müssen.
Greetz
RR
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205rallye
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Beitrag
von 205rallye » Mi 04.12.02 15:32
Hi RR!
Was fährst Du da? Hat der noch Garantie, oder kann das auf Kulanz gehen? Ich würde der Werkstatt bzw. dem Meister einfach Deine Bedenken darlegen und darauf hinweisen, das Du die Altteile von einem Sachverständigen prüfen lassen wirst.
Einfach mal sehen wie der reagiert...
Greetz Torsten
>Moin!
>Also so langsam entwickelt sich eine Kleinigkeit zu einem ernsten Problem...
>Erstmal zur Vorgeschichte:
>Nachdem sich das Radlager vo re bemerkbar gemacht hat, hatte ich mangels Werkzeug ein neues von der Werkstatt einbauen lassen. Danach spürte ich leichte Vibrationen, beim Bremsen waren diese manchmal(!?!) recht heftig. Also wieder hin zu Werkstatt, dort wurde mir gesagt, es sei die Bremse. Nachdem dann neue Bremsscheiben und -beläge eingebaut wurden, war das Rattern leider immernoch nicht weg. Gerade steht das Auto wieder in der Werkstatt, sie können da nichts finden.
>Angebot der Werkstatt: erneuter Radlagerwechsel auf Garantie, auf meine Kosten wird eine neue Nabe verbaut.
>Ich selbst denke zwar, dass damit das Problem wohl behoben wäre, allerdings wären dann auf meine Kosten die Bremsverschleißteile (erst 23tkm alt gewesen) und die Nabe (nur Materialkosten) gewechselt worden. Es geht also durchaus um ein paar Euros.
>Daher stellen sich mir 2 Fragen:
>1) Könnte die Werkstatt beim Radlagerwechsel irgendwie die Nabe beschädigt haben? Wie leicht verzieht sich das Ding? Reicht da ein versehentliches Runterfallen und muss da schon mehr Gewalt wirken?
>2) Was soll ich tun? Wenn ich jetzt die Werkstatt wechsel, werde ich wohl kaum einen erneuten Radlagerwechsel auf Garantie bekommen. Umgekehrt sehe ich es nicht ein, nach einem Radlagerwechsel Folgekosten von (grob geschätzt) 300€ zu haben. Wenn ich aber der Werkstatt den Auftrag zum erneuten Radlagerwechsel erteile, würde ich indirekt ja die entstandenen Folgekosten akzeptieren...
>Bitte antwortet möglichst schnell, ich will mein Auto in ner Stunde etwa wiederholen, wo dann weitere Schritte besprochen werden müssen.
>Greetz
>RR
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der vorgewarnt hat... Bla
Beitrag
von der vorgewarnt hat... Bla » Mi 04.12.02 17:16
Hi,
1. Ja, kann sich schon durch verspanntes pressen (dann mit zuviel gewalt zB hydraulisch verziehen)
2. Du bist nicht verpflichtet die arbeit anzuerkennen, wenn dies nicht ausdrücklich im Werkstattauftrag steht. Allerdings ist das praktisch schwer umzusetzen. Also richtig terror machen! Zumindest ein preisnachlass muss drin sein!
Aber das hatte ich dir letzten alles ja schon geschildert ;-) Evtl solltest du mal die werstatt wechseln, mann kann radnarben auf "krummheit" mit einer messuhr einfach messen...
greetz
Kai
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Red Runner
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von Red Runner » Mi 04.12.02 21:49
Hi!
>1. Ja, kann sich schon durch verspanntes pressen (dann mit zuviel gewalt zB hydraulisch verziehen)
interessant, die Werkstatt streitet in dieser Hinsicht alles ab.
>2. Du bist nicht verpflichtet die arbeit anzuerkennen, wenn dies nicht ausdrücklich im Werkstattauftrag steht. Allerdings ist das praktisch schwer umzusetzen. Also richtig terror machen! Zumindest ein preisnachlass muss drin sein!
na ich wollte ja schon, dass die mir das Radlager wechseln, nur die Nabe sollten die eigentlich nicht kaputt machen.
>
>Aber das hatte ich dir letzten alles ja schon geschildert ;-) Evtl solltest du mal die werstatt wechseln, mann kann radnarben auf "krummheit" mit einer messuhr einfach messen...
-angeblich- haben die gemessen und keine Krummheit feststellen können. Kann man nur den Defekt als solches feststellen oder auch, wann und wie er entstanden ist?
>
>greetz
>Kai
Greetz
RR
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Red Runner
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von Red Runner » Mi 04.12.02 21:51
Hi!
Ich fahr nen 306 STi, also Stufenheck-S16-Umbau :-)))
Garantie hat da nur der Radlagerwechsel als solches, das erkennen die ja auch problemlos an.
Greetz
RR
>Hi RR!
>Was fährst Du da? Hat der noch Garantie, oder kann das auf Kulanz gehen? Ich würde der Werkstatt bzw. dem Meister einfach Deine Bedenken darlegen und darauf hinweisen, das Du die Altteile von einem Sachverständigen prüfen lassen wirst.
>Einfach mal sehen wie der reagiert...
>Greetz Torsten
>>Moin!
>>Also so langsam entwickelt sich eine Kleinigkeit zu einem ernsten Problem...
>>Erstmal zur Vorgeschichte:
>>Nachdem sich das Radlager vo re bemerkbar gemacht hat, hatte ich mangels Werkzeug ein neues von der Werkstatt einbauen lassen. Danach spürte ich leichte Vibrationen, beim Bremsen waren diese manchmal(!?!) recht heftig. Also wieder hin zu Werkstatt, dort wurde mir gesagt, es sei die Bremse. Nachdem dann neue Bremsscheiben und -beläge eingebaut wurden, war das Rattern leider immernoch nicht weg. Gerade steht das Auto wieder in der Werkstatt, sie können da nichts finden.
>>Angebot der Werkstatt: erneuter Radlagerwechsel auf Garantie, auf meine Kosten wird eine neue Nabe verbaut.
>>Ich selbst denke zwar, dass damit das Problem wohl behoben wäre, allerdings wären dann auf meine Kosten die Bremsverschleißteile (erst 23tkm alt gewesen) und die Nabe (nur Materialkosten) gewechselt worden. Es geht also durchaus um ein paar Euros.
>>Daher stellen sich mir 2 Fragen:
>>1) Könnte die Werkstatt beim Radlagerwechsel irgendwie die Nabe beschädigt haben? Wie leicht verzieht sich das Ding? Reicht da ein versehentliches Runterfallen und muss da schon mehr Gewalt wirken?
>>2) Was soll ich tun? Wenn ich jetzt die Werkstatt wechsel, werde ich wohl kaum einen erneuten Radlagerwechsel auf Garantie bekommen. Umgekehrt sehe ich es nicht ein, nach einem Radlagerwechsel Folgekosten von (grob geschätzt) 300€ zu haben. Wenn ich aber der Werkstatt den Auftrag zum erneuten Radlagerwechsel erteile, würde ich indirekt ja die entstandenen Folgekosten akzeptieren...
>>Bitte antwortet möglichst schnell, ich will mein Auto in ner Stunde etwa wiederholen, wo dann weitere Schritte besprochen werden müssen.
>>Greetz
>>RR