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von ingokoester » So 23.11.03 23:48
Also mal ganz ehrlich, mir kommt ja wohl gleich die Galle hoch. Da postet hier jemand der neben dem BAFÖG noch Kohle nebenbei verdienen will. Soweit so gut, aber glaubt der eigentlich, dass ist alles so legal??? Auch diese Einkünfte sind anzugeben, wie bekannt. Und außerdem leiden ja unsere Stunden so extrem an Überarbeitung, dass sie ständig die Regelstusienzeit überziehen müssen. Schon mal darüber nachgedacht, dass jeder normale Azubi auch Überstunden macht, ohne das er mault und ständig stöhnt. Ihr lebt doch auf Staats und damit Allgemeinkosten, Ihr seid es doch, die der Meinung sind, das Staatssäckel ist unerschöpflich. So langsam bekomme ich von Euch einen Würgereiz, geht mal arbeiten. Geht raus in die Wirtschaft und begreift mal endlich, was es bedeutet für sein Geld zu arbeiten. Wann begreift ihr endlich, dass ihr uns auf der Tasche liegt und zwar mit jedem Tag, den ihr an der Uni verbringt. Geht Kohle verdienen, so wie wir damals auch, kein Job war uns zu blöd, Hauptsche es gab Geld.
Was studierst Du eigentlich? Viel Geld und wenig körperliche Arbeit, mir kommen gleich die Tränen. Wenn ich solche Beiträge lese, dann kommt in mir der Wunsch hoch, dass die Semestergebühren endlich eingeführt werden und zwar 2000€ pro Semester, damit solche Leute gar nicht erst auf den Gedanken komme studieren zu wollen.
Tut mir leid, aber wenn es soweit gekommen ist, dass unsere Studenten nicht mal mehr einen Job finden, dann Gute Nacht BRD.
>servus flo,
>ich kann dir zwar keinen job verschaffen, aber ich wollte dir nur beipflichten dass das klischee von wegen "du bist doch student, du hast doch zeit" nun wirklich nicht immer zutrifft. als jura-student (v.a. in saarbrücken) sind 8-12 stunden-tage keine seltenheit sondern eigentlich eher die regel. v.a. ein jahr vorm examen...und so ein studi-tag kann anstrengender sein als 8 stunden auf em bau...
>ich war auch schon am hochofen, auf em bau, in ner glaserei und schreinerei. so viel dazu.