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von Red Runner » Mo 14.07.03 18:20
Moin,
also nur mal des Verständnisses wegen:
Angenommen ich wollte 2 LEDs mit 4V Vorwärtsspannung und nem maximalen Strom von 20mA parallel an einen Vorwiderstand schalten wollen. Spannung soll mal 12V sein. Dann fallen am Widerstand 8V ab und ich will am Widerstand 40mA Stromfluss haben, also müsste er 200Ohm haben.
Das Problem ist jetzt, wenn ich Dich richtig verstanden habe, dass die Vorwärtsspannung der LEDs nicht unerheblichen Toleranzen unterliegt. Sie ist also bspw. an LED1 4,1V und an LED2 3,9V. Und darum fließt nun durch LED2 ein höherer Strom (= mehr Helligkeit) als durch LED1? Oder ist das nicht der springende Punkt?
Greetz
RR
>geht nicht, weil eine LED ja bekannterweise als Halbleiter ne recht
>gleichmäßige Spannung an der Sperrschicht hat
>will heißen das die je nach Strom die Flusspannung nur minimalst ändert
>ne rote LED z.B. ist da sehr konstant, oder warens die grünen ?
>naja soweit eigentlich egal, fakt ist das hier jeder Chip in der LED
>ne geringfügig andere Flussspannung hat , wäre so als
>würde man ne 2,3v und ne 2,7v Z-Diode parallel schalten, hier fließt der
>Strom über die 2,3v ab die 2,7er sieht fast nix davon
>ist bei LEDs zwar nicht so extrem aber man wird unter Umständen
>nen schönen Helligkeitsunterschied sehen, die hellere wird dann
>auch mit höheren Strom und dementsprechend massivst kürzerer
>Lebensdauer zu betrachten sein, am extremsten fällt das bei verschiedenen
>Chargen der LEDs aus, weil hier bei jeder Produktion ein neuer
>"Mutterkristall" benutzt wird, hier enstehen bei der Dotierung des
>Kristalls niemals gleiche Bedingungen
>nen Dimmer wird da immer über Pulsweitenmodulation gemacht
>hier werden die ganzen LEDs mit jeweils einem Vorwiderstand
>zusammen an gleiches Potential gelegt, dieses wird dann anmoduliert
>früher wurde diese Spannung geregelt
>mfG,,,Aron