Quelle:
www.langzeittest.de
Bei ganz wenig Gas, z.B. beim Rollen im Stau mit ca. 5 Km/h oder wenn es bergab geht und man nur das Tempo halten will ruckelt der Wagen und man hat den Eindruck der Motor würde gleich ausgehen. Das Gleiche gilt fürs Anlassen, einmal kräftig schütteln und der Löwe ist wach.
Das Problem wurde gelöst durch ein Ersatzteil an der Motoraufhängung. Die Mechaniker einfach einmal auf den Silentblock ansprechen.
Ein Silentblock sollte eigentlich nichts anderes sein als ein Gummiblock (mit abgestimmten Dimensionen und Härte) auf den entsprechende Stahlplatten mit Befestigungselementen aufvulkanisiert sind.
Damit kann man schwingende Maschinen (in diesem Falle den Motor) hervorragend von ihrem Fundament (in diesem Falle die Karosserie) entkoppeln.
Der Silentblock wird also mit der einen Seite am Motor und mit der anderen an der Karosserie verschraubt (meist 3 Stück oder mehr), der Gummiblock verhindert die Übertragung der Schwingungen. Die Silentblöcke am Motor müssen zusätzlich die Gegenkräfte zu den Antriebsmomenten übertragen. Ist einer dieser Silentblöcke defekt (oft versagt die Verbindung Gummiblock-Metallträgerplatte) kann der gesamte Antriebsblock (Motor-Getriebe) unzulässig große Bewegungen ausführen, was sich natürlich besonders bei Lastwechseln und Schubabschaltungen im Schiebebetrieb bemerkbar macht.
Zu weiche Silentblöcke (wegen besserem Geräusch- und Schwingungskomfort) führten z.B. bei bestimmten deutschen Fahrzeugenmarken jahrzehntelang zum sogenannten Bonanza-Effekt - ein heftiges Fahrzeugnicken beim Gangwechsel.